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Breifreibaby Avocadopasta – auch für Erwachsene lecker

Avocadopasta für erwachsene und als babyleid weaning mahlzeit

Minime liebt Avocado. Ich auch. Wie gut, dass ich Minime so gern hab, so teile ich morgens auch liebend gern meine Avocado mit ihr. Oder die Avocadopasta. Die ist super schnell gemacht, schmeckt hervorragend und ist auch für Babys geeignet, die sich mit Fingerfood probieren, wie beim Babyled-Weaning. Einziger Nachteil: Man braucht halt reife Avocados. Und das ist nicht immer so leicht… Ich versuche immer, mir eine nicht ganz so reife Avocado zu nehmen und lasse sie daheim noch ein paar Tage liegen. Wenn der Knubbel oben wackelt, sollte sie reif sein. Ist sie dann endlich essreif, aber ich kann sie gerade nicht essen, kommt sie für einen Tag in den Kühlschrank.

Pasta + Avocado? Avocadopasta!

Zurück zur Avocadopasta. Das Rezept ist wirklich super simpel. Und kann nach belieben variiert werden! Einfach die Lieblingspasta kochen (bei Minime sind das vor allem Fussili, weil sie die gut greifen kann als Baby) und nebenbei Avocado zermatschen (oder pürieren). Wer mag, kann das ganze noch mit Gemüse oder Kräutern pimpen – fertig ist die Avocadopasta!

avocadopasta mit Bohnen und Tomaten

Avocadopasta – mit frischen Tomaten, Kidneybohnen und Mais kamen noch jede Menge Proteine zum Gericht. Getoppt wurde das ganze mit Sesamkörnern.

P.S.: Avocados sind natürlich tolle Früchte – sie ist reich an einfach ungesättigten Fetten (also die guten Fette, und senkt deswegen den Cholesterinspiegel), enthält jede Menge Vitamine (A, D, E und K), Carotinoide, Biotin, Folsäure, Kalzium und alle wichtigen Aminosäuren. Puh! Superfrucht schlechthin. Die meisten werden allerdings (noch) aus Südamerika importiert. Es wachsen zwar auch welche in Europa (beispielsweise auf der Kanaren-Insel La Palma), aber die finden den Weg nicht in unsere Supermärkte hier in Deutschland. Also sollte einem auch bewusst sein, dass die Avocado, die wir essen, einen sehr langen Weg hinter sich hat. Dazu kommt, dass der Anbau nicht gerade klimafreundlich ist – für ein Kilo Avocados werden 1.000 Liter Wasser benötigt. Und obwohl Avocados so super gesund sind, sollte man sie aus Nachhaltigkeitsgründen nicht täglich konsumieren… Hier steht übrigens noch mehr dazu.

Avocado-Pasta

Wer liebt sie nicht, die Avocado? Zusammen mit Pasta eine einfache, schnelle und unschlagbare Kombination - und so vielfältig zu variieren! Und: sogar für BLW geeignet ist dieses Gericht. 

Zubereitungszeit 15 Minuten
Portionen 1 Person + Baby

Zutaten

  • 150 g Pasta
  • 1/2 Stück Avocado
  • 1/2 Stück Limette
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Sesamkörner

Nach Belieben hinzuzufügen kann man

  • 2-3 kleine Tomaten
  • Kidneybohnen
  • Koriander
  • Schnittlauch

Anleitungen

  1. Nudeln nach Gebrauchsanweisung kochen.

  2. In der Zwischenzeit die Avocado schälen und das Fruchtfleisch mit dem Saft der Limette pürieren.

  3. Wenn die Nudeln gekocht sind, abgießen und mit der Avocadomasse vermengen. Für BLW ist die Avocadopasta nun fertig. Das Ganze mit Sesamkörner bestreuen. Für sich selbst kann man noch Salz und Pfeffer nach Belieben hinzu tun. 

Soulfood bei Regen: Pancakes vegan

pancakes vegan

Was macht man an einem verregneten Sonntag, wenn das schnupfnäsige Kleinkind schon 6 Uhr wach ist? Richtig, man macht Pancakes vegan. Und dieses Rezept ist sogar Kleinkindgeeignet, da kaum Zucker drin ist. So kann man diese Pancakes auch herzhaft genießen – mal so nebenbei gesagt… Wir lieben diese Pancakes mit viel frischem Obst, Marmelade und Schokolade (die Minime natürlich noch nicht genießen darf…).

Diese Pancakes eignen sich übrigens auch mit selbstgemachten Apfelmus für Babyled-Weaning. Dazu kann man die fertigen Pancakes in Streifen schneiden, die eine Babyhand gut greifen kann. Sie sind schön weich und fluffig und lassen sich im Babymund prima zermatschen.  Wobei ich dazu sagen muss, dass es auch eine ganz schöne Sauerei geben kann… Aber das ist BLW ja meistens.
Minime beisst mittlerweile übrigens gern genau einmal in die Mitte des Pancakes rein und nimmt sich dann den nächsten. Irgendwas scheinen wir da wohl falsch gemacht zu haben… Wie dem auch sei, hier folgt mein Rezept für Pancakes vegan. Ursprünglich habe ich es von einer Freundin, die viel Zeit in den USA verbracht hat. Wir haben uns einmal, als sie wieder in der Heimat war, getroffen und sie hat extra ein Rezept für Pancakes vegan recherchiert. Das liegt nun schon einige Jahre zurück, doch das Rezept nehme ich immer wieder gerne:

Pancakes vegan

Vegane Pancakes, leicht gemacht und ohne viel Zucker. Diese Zutaten hast du bestimmt alle Zuhause! 

Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Arbeitszeit 15 Minuten
Portionen 4

Zutaten

  • 2,5 cups Mehl
  • 2 tbs Zucker
  • 2 tbs Backpulver
  • 1 tbs Öl
  • 1 tsp Salz
  • 2,5 cups Mandeldrink alternativ Sojamilch, Hafermilch etc.

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in einer Schüssel verquirlen. Den Teig 5-10 Minuten ruhen lassen. Anschließend noch einmal vorsichtig umschlagen, dann weitere 5 Minuten ruhen lassen. 

  2. Eine Pfanne erwärmen und mit Öl ausstreichen. Nun den Teig portionsweise in die Pfanne geben und langsam backen lassen. Wer mag, kann auch schon Beeren oder dünn geschnittenen Apfel in den Teig geben. 

 

Vegan Breifrei Rezept | Kokos-Milchreis

Hier kommt ein neues Vegan-Breifrei-Rezept: Kokos-Milchreis. Der Kokos-Milchreis ist schön sämig und kann gut mit den Babyhänden gegessen werden. Mit zunehmenden Alter eignet sich der Milchreis auch sehr gut, um das Essen mit dem Löffel zu üben.

Vegan Breifrei Teller Baby mit Milchreis

Am Ende blieben auf Minime‘s Teller (bamboo bamboo – sehr zu empfehlen) nur ein paar Heidelbeeren übrig – die sich super zerquetschen ließen…

Zum Kokos-Milchreis gibt es bei uns Apfelmus für alle und Zimt und Zucker für die Großen. Er eignet sich auch sehr gut zum Einfrieren – einfach die entsprechenden Portionsgrößen beispielsweise in solche Breibecher von Avent einfrieren, beschriften und vor dem Verzehr über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Vegan Breifrei Kokosmilchreis

Der vegane Kokosmilchreis mit Apfelmus und Zimt und Zucker für die Großen

Vegan Breifrei Rezept: Kokos-Milchreis

Kokos-Milchreis, vegan

Der Kokos-Milchreis eignet sich für breifrei-Anfänger sehr gut und schmeckt eigentlich fast jedem Baby. Die Menge reicht für einen Erwachsenen und ein Baby / Kleinkind. Zudem friere ich den Rest davon ein und habe somit noch einmal ein bis zwei Portionen für mein Kind im Gefrierschrank.

Gericht Main Course
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 30 Minuten
Portionen 2 Portionen

Zutaten

  • 200 g Milchreis
  • 400 ml Kokosmilch
  • 400 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 1 Schote Vanille Alternativ etwas Bourbon Vanille
  • 1 Glas Apfelmus Alternativ selbstgemacht
  • 2-3 EL Zimt-Zucker nach Belieben

Anleitungen

  1. Alle Zutaten in einem weiten Topf geben, verrühren und bei mäßiger Hitze langsam zum Kochen bringen. Immer wieder dabei umrühren (wie bei einem Risotto, sonst brennt der Reis unten im Topf an). 20 Minuten köcheln lassen, bis der Milchreis schön sämig ist.

  2. Mit Apfelmus und Zimt und Zucker (für die Erwachsenen) servieren. 

Babyled Weaning & breifreie Beikost

Babyled Weaning und breifreie Beikost. Fremdwörter für mich, als ich noch schwanger war. Vor der Geburt hatte ich mir ja einiges ganz anders vorgestellt. Ein Familienbett war beispielsweise undenkbar für mich… Von Babyled Weaning oder einem Beikoststart ohne Brei hatte ich bis dato nichts gehört. Aber wie das so ist, je mehr man die Augen öffnet und sich umhört, neue gleichgesinnte Leute kennenlernt, desto mehr Neues erfährt man auch. So war es auch mit dem Babyled Weaning (kurz BLW). Die liebe Munichslady hat mir davon berichtet, also informierte ich mich.  Online und in Büchern: Einmal breifrei, bitte!: Die etwas andere Beikost und Baby-led Weaning – Das Grundlagenbuch: Der stressfreie Beikostweg (die beiden Bücher werde ich auch noch hier rezensieren, wenn Minime mir Zeit lässt).

Babyled Weaning – was ist das überhaupt?

Kurz erklärt: Baby-led Weaning bedeutet das vom Baby selbstbestimmte Abstillen von der Muttermilch (bzw. der Flasche) und die ebenfalls selbstbestimmte Einführung der Beikost. Das Baby darf selbst bestimmen was es isst, wieviel und wieviel (Mutter-)Milch es eben noch braucht. Das Baby füttert sich sozusagen selbst, es entscheidet selbst was es wann möchte. BLW ist eine Alternative zum klassischen Beikostfahrplan (den ich in Krabbelgruppen und von meiner Hebamme zur Genüge gepredigt bekommen habe). Groß angelegte Studien haben bewiesen, dass Babys instinktiv wissen, was sie wann brauchen und wenn man ihnen reichlich Auswahl an gesunden Lebensmitteln lässt, holen sie sich die Nährstoffe, die sie benötigen. Einige warnen nun vor diesem „Trend“ (dabei gibt es BLW schon seit Jahrhunderten – nur ist diese Beikosteinführung in der westlichen Welt abhanden gekommen, vielleicht, weil das Abstillen mit dem Brei planbar und schneller funktioniert und ein geringeres Chaos auf dem Fussboden produziert?), die Babys würden nicht genügend Nährstoffe erhalten oder die Gefahr des Verschluckens sei größer. Aber wenn man erst beginnt, wenn das Baby auch richtige Anzeigen dafür macht (beispielsweise von selbst sitzen kann und an dem Essen von Mama und Papa interessiert ist), dann ist letztere Sorge unbegründet. Und wenn man gleichzeitig stillt, erhält das Baby weiterhin alle Nährstoffe aus der (Mutter-)Milch. Trotzdem sollte man eine gesunde Auswahl an Nahrungsmitteln anbieten und natürlich keine „gefährlichen“ (wie Erdnüsse).

Breifreie Beikost

Beim BLW spielt eine breifreie Beikost eine große Rolle, denn Babys können ja meist am Anfang noch nicht so gut mit Löffel, Messer und Gabel umgehen. Also wird eine Auswahl an Fingerfood gereicht, die das Baby gut greifen kann. Was für mich den Ausschlag für diesen Weg gegeben hat war der Fakt, dass ein selbstbestimmtes Essen dem Baby auch später die Essgewohnheiten erleichtert.

Ein Vorteil an BLW / breifreier Beikost: Das Baby isst, was die Eltern essen bzw. umgekehrt. Hier gab es Ofengemüse mit Hummus.

Ein Vorteil an BLW / breifreier Beikost: Das Baby isst, was die Eltern essen bzw. umgekehrt. Hier gab es Ofengemüse mit Hummus.

Die Vorteile von Babyled Weaning und breifreier Beikost

Auf der anderen Seite der Kritik an breifreiem BLW stehen so viele Vorteile: Das Baby hat mehr Spaß am Essen, weil es das Essen selbst entdecken, damit spielen darf. Es lernt auf diese Weise viel mehr verschiedene Nahrungsmittel kennen (und soll entsprechend weniger mäkelig später sein), es trainiert beim Essen ganz spielerisch die Hand-Auge-Mund-Koordination, man muss nicht extra Brei kochen, sondern das Baby kann am Familienessen teilnehmen (und lernt so gleich das gemeinsame Familienmahl kennen)… Nun, long Story short: Wir haben uns für diesen Weg entschieden. Eine von Minime selbst bestimmte Beikosteinführung mit breifreier Ernährung. Nach nun vier Monaten breifrei (und zwischenzeitlichen Versuchen, Minime Brei zu füttern) sind wir immer noch glücklich mit diesem Weg. Minime isst zwar noch wenig (vor allem im Vergleich zu Brei-gefütterten Babys), aber das ist okay. Zwischendurch habe ich immer mal wieder Momente, in denen ich zweifle. Vor allem aber an mir. Hinterfrage den Weg, den wir gehen. Schließlich möchte man immer das Beste für sein Kind (und Schlaf). Isst sie wirklich genug? Wächst sie genug? Aber Minime macht es uns immer wieder deutlich: Sie liegt genau auf ihrer Gewichtskurve, ist agil und aktiv, entwickelt sich prima. Und vor allem: sie verweigert partout Brei, wenn wir ihr welchen geben möchten. Sie zeigt uns einfach, was sie möchte. Und wir wollen versuchen, das zu erfüllen.

Mehr Informationen

Da ich natürlich kein Experte in diesem Bereich bin, empfehle ich die bereits genannten Bücher (Einmal breifrei, bitte!: Die etwas andere Beikost und Baby-led Weaning – Das Grundlagenbuch: Der stressfreie Beikostweg) und Websites wie breifreibaby oder baby-led-weaning.

Manchmal (okay, immer) landet bei BLW etwas auf dem Boden...

Manchmal (okay, immer) landet bei BLW etwas auf dem Boden…