Kategorie: travel

Vegan in Brooklyn | Smorgasburg

smorgasburg prospect park

Natürlich darf bei einem Besuch im Big Apple Brooklyn nicht fehlen – und auch aus veganer Sicht hat das Viertel einiges zu bieten. Ein weiterer Pluspunkt von Brooklyn: Von dort ist es gar nicht mehr weit zum Strand von Coney Island, wo wir uns zwischen russischen Rentnern die Sonne auf’s Haupt haben scheinen lassen. Wir hatten dieses Mal ein Zimmer in Brooklyn gemietet und deswegen verbrachten wir sowieso recht viel Zeit dort. Unser Apartment lag direkt am Prospect Park. Eigentlich hatte ich ja vor, dort laufen zu gehen, aber mein Wadenbeinköpfchen hatte mir ja einen Strich durch die Rechnung gemacht… Nichtsdestotrotz hat der Park ein Wochenendliches Highlight zu bieten: Smorgasburg.

smorgasburg prospect park

Smorgasburg

Ganz viel Rauch, es duftet nach gebratenem, überall schlemmen Menschen auf Decken und an Picknick-Tischen: Das ist Smorgasburg, ein „Flea Food Market“ (Essens-Flohmarkt), der jedes Wochenende stattfindet. Im Sommer 2015 fand man diesen Fressmarkt Samstags in Williamsburg und Sonntags im Prospect Park. Ich hatte vorher recherchiert, dass die beste vegane Eisdiele New Yorks – Alchemy Creamery – dort einen Stand hat. Also stand der Fressmarkt natürlich auf unserer to-visit-Liste.

Als wir vor Ort ankamen war ich von der Menschenmasse überrascht. Es war Sonntag Nachmittag und die Rasenfläche im Schatten in der Mitte der Fressstände war total besetzt. Von jedem zweiten Essensstand zog Rauch auf – hier wurde Gemüse gebraten, an mehreren Ständen gab es natürlich die besten Burger der Stadt und überall gab es natürlich auch was zu Trinken. Alles Local und Organic. Inmitten der Stände fanden wir dann auch den Eisstand von Alchemy Creamery und mussten das natürlich auch verkosten.

 

smorgasburg prospect park

alchemy creamery

smorgasburg prospect park

Vegan in New York City | Beyond Sushi

Karte New York City

Im Herbst waren wir ein paar Wochen im Urlaub – davon etwa fünf Tage in der aufregenden Stadt New York. Vegan in New York? Das geht easypeasy! Bereits bei meinem ersten Besuch in der Megametropole, bei dem ich zwar „nur“ Vegetarier war, habe ich ganz zufällig dennoch schon ein paar der veganen Hot Spots der City besucht, wie das Candle Café (Upper East Side) und das Peacefood-Bistro (West Side), in dem ich das erste Mal sogar schon Dayia-Cheese, also veganen Käse, gegessen habe. Damals noch ohne zu wissen, was das überhaupt ist! 🙂 Und dieses Mal wollte ich das erste Mal zu einem rein veganes Sushi in New York genießen (klar, man kann das auch echt easy selbst machen, aber einen rein veganen Sushi-Laden gibt es meines Wissens zwar in Wien, aber nicht in Deutschland, oder?).

High Line Park

High Line Park

Da ich auf der Reise immer noch etwas gehandicapped war, entschieden wir uns für viele Fresspausen beim Stadtbummel – ideale Bedingungen also, um ganz viele neue vegane Spots zu testen… Die Hauptsehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue, das Empire Building, den Central Park etc., hatten wir ja schon beim letzten Besuch abgearbeitet, also hatten wir mehr Zeit zum essen … hehe … Dieses Mal wollten wir hauptsächlich die Plätze besuchen, die uns beim letzten Mal besonders gefallen haben, wie beispielswiese den High Line Park.

Und natürlich standen ganz oben auf der Besichtigungsliste lauter vegane Shops 😀 Denn Meltingpot-sei-Dank, es gibt so überaus viele vegane Möglichkeiten in der Stadt! Vor allem in Manhattan haben in letzter Zeit megaviele vegane Restaurants eröffnet. Von den ganzen Saft-Bars mal ganz zu schweigen… Da reicht ein Besuch allein gar nicht aus. Und deswegen folgen auch einige Blogbeiträge dazu… Ich hoffe euch packt das Fernweh 😉

Veganes Sushi: beyond sushi

Veganes Sushi bei Beyond SushiEin Tag führte uns wie gesagt zum High Line Park. Dort war es ideal, denn an diesem Tag waren gut und gerne 30°C in New York (und das Ende September!) und auf der High Line waren Liegen, auf denen man sich ausruhen und Wasserspiele, in denen man seine Füße abkühlen konnte. So gingen wir von Norden nach Süde, die High Line entlang und entspannten immer wieder zwischendurch.

Ganz in der Nähe, also quasi direkt unter der High Line liegt der Union Square und da drin versteckt sich eine der vielen Locations von beyond sushi – ein rein veganer Sushi-Laden. Und Sushi ist doch nicht gleich Sushi, denn es werden allerhand kreative Zutaten verwendet, wie schwarzer oder Vollkornreis statt Sushireis oder Artischocken oder grüner Spargel als Füllungen.

Nachdem wir unseren Bauch mit Sushi ausreichend gefüllt hatten nach der anstrengenden Wanderung über die High Line, schlenderten wir noch durch das urbane Meatpacking District.

Veganes Sushi bei beyond sushi

 

Vegan in New York | Hipster im neuen by Chloe

vegan in new york by chloe avocado pasta

Vegan Fashion und Vegan Food ist direkt miteinander verbunden in New York City / Manhattan. Insbesondere in Little Italy ist vegan in New York total easaypeasy. Denn direkt um die Ecke (okay, vielleicht zehn Minuten Fußmarsch) von dem Pop-Up-Store von VAUTE entfernt, liegt das erste Restaurant von der veganen Köchin Chloe Coscarelli: by CHLOE.

Vegan in New York | by CHLOE.

Chloe Coscarelli wurde bekannt, weil sie als erste Veganerin das amerikanische Original von „Das große Backen“, „Cupcake Wars“ im Fernsehen gewann. Anschließend ging es ratzfatz weiter und sie veröffentlichte drei vegane Kochbücher, die allesamt Bestseller wurden: Chloe’s Kitchen, Chloe’s Vegan Desserts und Chloe’s Vegan Italian Kitchen.

Da der Laden erst ein paar Wochen zuvor eröffnete, war es brechend voll – man stelle sich ein Oktoberfestzelt an einem Samstag vor nur in vegan und mit lauter Hipstern. Wir kämpften uns durch die Massen und erhaschten einen Platz auf der klitzekleinen Terrasse (habe ich schon erwähnt, dass es auch noch brechend heiß war?). Wir entschieden uns trotz Hitze für Pasta: Avocado Pesto Pasta für den Herzmann und Mac’n’Cheese (auf Süßkartoffelbasis) für mich (Zur Info: Die Urlaubsreise hatte mich mir zur Mission gemacht, die besten veganen Mac’n’Cheese zu finden ;-)).

Die allerbesten Mac’n’Cheese waren es zwar nicht (die fand ich woanders), aber sie waren bereits unglaublich lecker. Ich weiß allerdings nicht, ob es mein allgemeiner Futterneid ist oder ob mein Herzmann einfach immer die bessere Wahl trifft, auf jeden Fall fand ich seine Avocado-Pasta weitaus besser als mein Gericht (ich muss mal überlegen, ob ich ihn für mich künftig bestellen lasse…). Die Größe der Portionen war genau richtig zum probieren – aber eben auch nur zum PROBIEREN. Falls man von der Portion tatsächlich vor hatte, satt zu werden, war die Portion zu klein, bzw. ganz schön teuer. Andererseits muss man in NCY natürlich auch an „Lise Zero“ denken und die dazugehörigen Portionsgrößen… oder ist das jetzt zu bitter / zu feministisch? Das Fazit deswegen vom neutralen Herzmann: „Viel zu teuer, viel zu wenig, viel zu überrannt.“

vegan in new york by chloe pasta

vegan in new york by chloe innen

vegan in new york by chloe