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Vegan in Prag | Ein kulinarisches Wochenende

vegan in prag

Im Spätsommer letzten Jahres haben wir ein kulinarisches Wochenende in Prag verbracht – eine wunderschöne Stadt nebenbei gesagt! Und man kann dort prima vegan leben. Welche gegangen Spots wir besucht haben, davon berichte ich dir jetzt.

Vegan in Prag

Zunächst vorweg gesagt: Es gibt tatsächlich sehr viele vegan Läden in Prag – Prag ist ja schon immer Stadt der „Freidenker“ und Künstler, vielleicht ist auch deswegen die vegan Szene in der Hauptstadt Tschechiens sehr gut vertreten… Wir konnten leider nicht alle veganen Spots besuchen – ein paar auf meiner Liste waren leider auch geschlossen als wir hin wollten (wer hat denn Öffnungszeiten erfunden?!), aber ich habe dennoch einige sehr leckere und empfehlenswerte Tipps für dich gefunden:

MyRaw Cafe

Ganz in der Nähe unserer airbnb-Wohnung (Bytheway – wenn du dich über diesen Link bei airbnb anmeldest, bekommst du auf deine erste Reise 35 Euro Rabatt!) war das MyRaw Café und wir beschlossen am ersten Tag gleich dort einmal frühstücken zu gehen. Wie der Name schon verrät, ist alles rohköstlich und dazu auch noch vegan! Sie haben zum Glück auch eine englische Karte, so dass wir bestellen konnten und einigermaßen wussten, was wir bekommen. Wir hatten ein englisches Frühstück mit Bacon, Sausages und allem was dazu gehört und einmal Pancake mit Schoko-Porridge:

vegan in prag myraw cafe

MyRaw Cafe: Britisches Frühstück

vegan in prag myraw cafe

MyRaw Cafe: Pancake

Vegan’s Prague

Direkt unterhalb der Burg liegt das Vegan’s Prague – man dort also prima im Anschluss einkehren. Dort waren wir leider erst am letzten Tag, sonst wären wir aufgrund des tollen Essens bestimmt noch einmal hingegangen! Das Restaurant liegt im oberen Stock und besteht aus zwei Stockwerken (ein Hoch auf den Service!) und eine kleine Terrasse. Der Herzmann hatte hier einen Rote Bete-Burger und ich wollte etwas typisch tschechisches: Klöße mit Soße.

vegan in Prag Vegans Prague

Unsere Hauptgänge

vegan in Prag Vegans Prague

Unsere Vorspeisen: Rote Bete Carpacchio und Humus

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Das Pastva

Pastva

Nach einem (sehr langen) Spaziergang vom Park etwas stadtauswärts kehrten wir im Pastva ein. Das Restaurant ist urban-modern eingerichtet und hat eine große Fensterfront (leider regnete es, als wir dort waren).

 

vegan in prag pastva

Vorspeise im Pastva: Hummus

vegan in prag pastva

Burger im Pastva

vegan in prag pastva

„Braten“ mit Kartoffelstampf im Pastva

Moment

Auch etwas ausserhalb der Innenstadt, aber auf jeden Fall den Weg wert, ist das Bistro und Café Moment. Das Bistro ist total gemütlich und schlicht eingerichtet. Hier kann man sich eine Weile aufhalten und wohlfühlen. Es gibt Frühstück, Salat, Bagel und Burger, Suppen und vieles mehr. Aber das beste von allem ist hier echt der Kuchen – der war der Hammer!

vegan in prag cafe moment

Bistro und Café Moment

vegan in prag - cafe Moment

Wrap und Rührei

Veggie Garden

Vor unserer Rückfahrt holten wir uns im Veggie Garden noch eine Stärkung für die Fahrt. Der Imbiss bietet Suppen, Frühstück und Kuchen an – alles ideal zum Mitnehmen.

vegan in prag Veggie garden

Veggie Garden

Warst du schon mal in Prag? Welche veganen Spots kennst du? :-)

Veganer Käse im Test: Happy Cheeze

veganer käse im test happy cheeze

Zum Ende meiner Schwangerschaft erhielt ich das Angebot, die neuen Cashew-Zubereitungen von Happy Cheeze zu testen. Veganen Käse testen? Da bin ich doch immer sehr gern dabei! Da ich vor meiner veganen Zeit sehr gerne Camembert aß, war dies natürlich sehr verlockend und so erhielt ich ein tolles Produktpaket, bestehend aus der Camembert-Alternative Happy White, dem gereiften „Käse“ Chorizo, den Frischkäsen Bärlauch und Spirulina-Chili, gegangen Parmesan sowie zwei Kuchen im Glas und Buddamilch. Hier meine Favoriten:

Veganer Käse im Test – Happy Cheeze

Als erstes habe ich die veganen Frischkäse-Alternativen getestet. Hier hab ich die Sorten Bärlauch und Spirulina-Chili erhalten. Zuerst habe ich Bärlauch getestet und ich muss sagen, dass ich begeistert war! Es war samtig-frisch-cremig, fast wie Kräuterquark und geschmacklich auch sehr fein. Ich muss zugeben, dass ich mich an Spirulina-Chili danach erst sehr spät wagte. Das liegt allerdings nur daran, dass die Creme blau und damit doch recht gewöhnungsbedürftig aussieht und ich irgendwie mit blauem Essen scheinbar nichts gutes verbinde (vielleicht mag ich keine Schlümpfe essen?!). Ich würde im Laden auch immer wieder zu Bärlauch greifen und eher nicht zu Spirulina-Chili. Aber: Nur aufgrund der Farbe. Auch hier überzeugte die Frischkäse-Alternative mit einer feinen, würzigen und leicht scharfen Note.

Auf den Test des „Happy White“ – die vegane Camembert-Alternative, musste ich dann doch recht lange warten, da man als Schwangere keine Schimmelkulturen essen sollte. Als es dann nach der Geburt endlich soweit war, war ich natürlich ganz gespannt. Denn die lediglich vier Zutaten des „Happy White“ lassen auf ein hochwertiges Produkt, ohne viele Zusatzstoffe schließen: Cashews, Wasser, Salz und Fermentations- bzw. Edelschimmelkulturen. That’s it. Und geschmacklich reicht das vollkommen aus. Der Happy White sieht zwar etwas dunkler aus, als das Original und ist ein kleines bisschen weniger cremig, aber dennoch schön würzig und er hat eben diesen typischen Camembert-Geschmack. Für mich definitiv beide Daumen hoch!

veganer käse im test happy white

Die würzige, vegane Parmesan-Alternative im Glas war ebenfalls ein absolutes Highlight. Wir haben den Parmesan auf fast alles gemacht, Salate, Aufläufe und natürlich Pasta. Erst mit diesem Parmesan habe ich bemerkt, wie sehr man manche Sachen dann doch vermissen kann…

veganer käse im test pasta

Beim gereiften Chorizo muss ich sagen, dass ich zunächst von etwas ganz anderem ausgegangen bin – ich dachte, dabei handelt es sich auch um eine Camembert-Alternative. Aber das soll es gar nicht sein. Entsprechend war ich von der Konsistenz (streichfähig) und der Verpackung etwas überrascht. Nichtsdestotrotz überraschte mich dann dafür wieder der Geschmack sehr positiv – schön rauchig-würzig und minimal scharf.

veganer käse im test chorizo

Auch die beiden Kuchen im Glas waren extrem lecker und haben mir an einigen Tagen das Leben gerettet (ich sag nur Schwangerschaftsgelüste…). Die Kuchen sind dabei so reichhaltig, dass ich teilweise vier Tage an so einem Glas aß… :-)

Die Produkte von Happy Cheeze kann man derzeit vor allem in ihrem Onlineshop kaufen. Einige Produkte gibt es aber auch bei alles-vegetarisch.de. Sie sind zwar nicht ganz günstig, aber es ist alles Bio und vor allem sind die Produkte aus guten Zutaten ohne viel Schnickschnack oder gar Zusatzstoffe.

*Die Produkte von Happy Cheeze wurden mir freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und Bewertung über die Produkte wurde dadurch nicht beeinflusst. 

Sport in der Schwangerschaft – Teil 1

Sport in der Schwangerschaft

Eigentlich sollte das vergangene Jahr 2016 ganz im Ziel *zweiter Halbmarathon* stehen – die Anmeldung für den Tegernsee Halbmarathon war schon gemacht. Doch stattdessen durfte ich mich mit Sport in der Schwangerschaft beschäftigen. Zunächst dachte ich noch, dass ich ja auch einen Halbmarathon schwanger absolvieren könne, aber da ich das komplette Training noch vor mit hatte, habe ich dieses Vorhaben dann doch relativ schnell wieder verworfen. Wenn man richtig im Training ist und kein Zeitziel hat, ist ein Halbmarathon bestimmt machbar, aber ich musste wollte ja noch einmal ganz von vorn beginnen und eine ordentliche Grundkondition aufbauen.

Anstatt mich also darüber zu ärgern, habe ich also angefangen, über Sport in der Schwangerschaft zu recherchieren. Da gibt es natürlich schon einiges – die meisten gängigen Websites für Schwangere (Urbia, Eltern & Co.) enthalten ein paar Informationen zum Sport – in den meisten steht, dass Bewegung natürlich gut tut – auch in der Schwangerschaft, aber dass man es langsam angehen solle. Vor allem werden Gehen, Schwimmen und Schwangerschaftsyoga empfohlen. Nun ja, eigentlich wollte ich weiter Laufen (und nicht nur Gehen) und auch mit Pilates wollte ich noch nicht direkt aufhören. Bei weiterer Recherche las ich häufig, dass man auch als Schwangere gut im Lauftraining bleiben kann, dass man aber darauf achten solle, dass der Puls dauerhaft nicht höher als 130-140 sein soll. Mmmh, das ist ja nun langsamer als mein Schneckentempo und ich fragte mich, wie effektiv das dann noch sein soll. Also recherchierte ich weiter und befragte einige Experten – wie beispielsweise die echt aktive Sportlerin Jana von Family & Finish Lines, die übrigens fast bis zur Geburt noch auf der Rolle saß, andere sportliche aktive Freundinnen die ebenfalls schwanger waren zu dem Zeitpunkt, sowie die Trainerinnen (die schon eine Schwangerschaft hinter sich hatten) in meinem Fitnessstudio und natürlich auch meine Ärztin und meine Hebamme. Ein Konsens aus all diesen Gesprächen: Man darf als Schwangere sportlich so aktiv bleiben, wie es einem gut tut. Ausserdem positiv: Wenn man sportlich fit ist, hätte man während der Schwangerschaft weniger körperliche Probleme (Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen etc.) und die Geburt soll komplikationsfreier verlaufen (schließlich ist die wohl wie ein Marathon… na das werde ich noch testen „dürfen“…). Man muss sich nicht verrückt machen und beispielsweise den Puls nicht dauerhaft unter 130 halten (sowieso: was bedeutet „dauerhaft“ denn genau? Wie definiert sich das?)

Wichtig beim Sport in der Schwangerschaft ist, dass man sehr in sich hinein hört beim Sport: Geht es mir gut? Fühle ich mich ausreichend fit? Und man sollte natürlich nicht über seine Grenzen gehen. Auch sollte man keine „gefährlichen“ Sportarten mit hoher Verletzungsgefahr absolvieren (z.B. Kampfsport) oder komplett neue Sportarten beginnen. So bald einem zu heiß (also Achtung vor allem im Sommer oder in überheizten Trainingsräumen) oder gar schummrig wird, sollte man sofort auf die Bremse treten. Also blieb ich weiterhin aktiv mit Laufen, Pilates, Barre & Cardio Workouts, Schwimmen und letzen Endes auch Schwangerschaftsyoga. Hier meine Erfahrungen – bitte beachte aber, dass dies meine persönlichen Eindrücke sind und solltest du schwanger sein und sportlich aktiv bleiben oder werden möchtest spreche bitte zuerst auch mit deinen Ärzten:

Laufen in der Schwangerschaft

Laufen in der SchwangerschaftZunächst habe ich meinen Trainingsplan (Grundkondition aufbauen) für den Halbmarathon weiter beibehalten und habe langsame Läufe im niedrigen Pulsbereich absolviert. Das lief eigentlich auch richtig gut. Ich hatte sogar das Gefühl, dass mich mehr Läufer grüßten, je größer die Kugel wurde. Dann begann aber Mitte November die nasskalte, dunkle Jahreszeit und ich hätte nur noch nach der Arbeit im Dunkeln oder tagsüber am Wochenende laufen gehen können. Allein im Dunkeln wollte ich nicht auf meine Laufrunde gehen, also verschob ich meine Sportaktivitäten auf andere Konditionssportarten: Barre und Cardio Workouts.

Pilates in der Schwangerschaft

Schon vor der Schwangerschaft bin ich ja regelmäßig zum Pilates gegangen und da ich daran große Freude hatte, wollte ich natürlich nicht damit aufhören. Die gute Nachricht: Man muss das auch nicht. Allerdings gibt es ab SSW 20 einiges zu beachten: Denn da sollte man mit dem Training der geraden Bauchmuskeln pausieren. Grund ist: Die geraden Bauchmuskeln verschieben sich mit wachsender Babybauchkugel zur Seite, um dem Baby Platz zu machen. Ein weiteres fokussiertes Training dieser Muskelgruppe würde ein zu weites Auseinandergehen zusätzlich provozieren und dann kann es wohl dazu kommen, dass die Organe durch diese vergrößerte Öffnung rutschen. Die seitlichen / schrägen Bauchmuskeln sowie die Rückenmuskulatur kann man aber weiterhin trainieren und sogar davon profitieren – schließlich tragen sie den stetig wachsenden Bauch und man hat weniger Rückenschmerzen! Bis zur SSW 20 ging ich also weiterhin regelmäßig zum Pilates, machte alle Übungen mit und pausierte seitdem. Die seitlichen Bauchmuskeln habe ich aber weiterhin in anderen Kursen trainiert.

Barre Workout in der Schwangerschaft

Barre in der SchwangerschaftDa ab SSW 20 reines Pilatestraining nicht mehr so gut ist, habe ich mich nach einer neuen Sportart umgeschaut. In meinem Studio wurde mir von einer Trainerin, die bereits eine Schwangerschaft sportlich hinter sich gebracht hatte, Barre Workout empfohlen. Ich hatte mir bis dahin darunter vor allem Ballett, Tütü und Spitzentanz vorgestellt und war etwas zögerlich beim Test. Aber direkt beim ersten Workout war ich begeistert. Barre Workout ist ein konditionsförderndes Cardio-Workout mit Kräftigungs- und Dehnungsübungen für Beine, Po und Arme. Die sehr intensiven Cardioabschnitte während des Workouts habe ich meinem Umstand entsprechend etwas abgeschwächt und nicht mit Vollgas mitgemacht, aber ich kam trotzdem ins Schwitzen und bei einem Test mit meiner Pulsuhr war ich auch „beruhigt“, da mein Puls nicht unnötig lange in die Höhe stieg. Ein weiterer Pluspunkt vom Barre: Man muss keine Schuhe anziehen 😉 Barre Workout in der Schwangerschaft kann ich wärmstens empfehlen – für alle Münchner die gute Nachricht: es gibt ab März ein neues Programm „Go Mama“ – spezielle Prä- und Post-Natale Barre Kurse im neuen Schwabinger SYPC Boutique Studio.

Herzfrequenz beim Barre-Workout

Herzfrequenz beim Barre-Workout

Soweit zunächst einmal von meinen Erfahrungen. Im nächsten Beitrag folgen dann noch ein paar Informationen zu Cardio-Workouts, Schwimmen und Yoga in der Schwangerschaft.

Bitte beachte: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen.Solltest du schwanger sein und sportlich aktiv bleiben oder werden, spreche bitte zuerst mit deinen Ärzten! 

Vegane Zimtschnecken – nur 8 Zutaten!

Vegane Zimtschnecken

Zur Zeit könnte ich fast täglich vegane Zimtschnecken essen. Ich weiß gar nicht, woher das kommt, denn ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher Zimtschnecken besonders gern mochte… Jedenfalls hab ich nach einem einfachen veganen Rezept gesucht und bin auf dem amerikanischem Blog minimalistbaker fündig geworden – ein Rezept mit nur 7 Zutaten! Halleluja! Die Zubereitung ist durch den Hefeteig (gehen lassen etc.) natürlich etwas zeitaufwendiger, aber immer noch im Rahmen. Ich hatte lediglich mit dem Rollen und Anrichten der Zimtschnecken zu kämpfen – da muss auf jeden Fall noch Übung ran!

Vegane Zimtschnecken

Zutaten (für 10 Stück)

  • 1 cup Reismilch (ca. 240ml)
  • 3 EL + 2 EL Alsan
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 3 cups Mehl (ca. 360g)
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1,5 TL Zimt
  • 1/4 cup (ca. 30g) + 1 EL (gestrichen) Zucker
  • Apfelmus
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

In einem kleinen Topf die Reismilch erwärmen und 3 EL Alsan darin auflösen – aber nicht kochen lassen! Wenn die Butter aufgelöst ist, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend in eine Rührschüssel geben und die Trockenhefe unterrühren. Diese Mischung 10 Minuten reagieren lassen und dann 1 EL Zucker und Salz unterrühren. Nach und nach das Mehl unterrühren (mit dem Knethacken eines Handrührgeräts). Der Teig wird sehr klebrig, aber er ist fertig, wenn er sich von selbst von der Schüsselinnenseite löst. Mit einem Tuch oder Deckel gut abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen (er vergrößert sich etwa auf die doppelte Menge). In der Zwischenzeit Zimt und restlichen Zucker mischen (wer mag kann die Zimtmenge auch noch reduzieren oder erhöhen – ganz nach Gusto) und eine Kuchenform mit Backpapier auslegen (oder einfetten).

Auf einem Stück Backpapier (am besten auch noch bemehlt) den Teig zu einem dünnen Rechteck ausrollen, mit Apfelmus bestreichen und darauf die Zimt-Zucker-Mischung verteilen. Den Teig von der Längsseite her mit Hilfe des Backpapiers aufrollen, in Scheiben schneiden und in die Kuchenform setzen. Die 2 EL Butter schmelzen und über die Zimtschnecken streichen. Anschließend die Form abdecken, auf den Ofen stellen und diesen auf 175°C starten. Bis der Ofen auf Temperatur ist, gehen die Zimtschnecken noch etwas. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Form in den Ofen geben und für 25-30 Minuten backen. Anschließend gern warm servieren und vorher mit Puderzucker bestreuen.

Onepotpasta mit Reisnudeln

Onepotpasta mit Reisnudeln

Onepotpasta hat viele Vorteile: Es geht schnell, die Sauce wird immer schön sämig und man braucht nur einen Topf – ergo muss man auch nur einen Topf spülen 😉 Diese thailändische Variante ist gefüllt mit Reisnudeln, Kokosmilch und Gemüse. Inspiriert dazu hat mich ein Bild auf instagram von vegangreatlife. Und da wir Kokosmilch (für Thaicurry), Reisnudeln (für Pad Thai) und verschiedenstes Gemüse sowieso immer vorrätig haben, konnte ich schwupsdiwups eine thailändische Onepotpasta mit Reisnudeln kochen.

Onepotpasta mit Reisnudeln

Zutaten (für 2 Hungrige)

  • 200g Reisnudeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 TL Misopaste
  • 1cm frischer Inger, gerieben
  • Gemüse nach Belieben, z.B. Kaiserschotten, Karotten, Zucchini, Lauch, Kichererbsen (das gab es bei uns)
  • Cashewnüsse
  • etwas Chili

Zubereitung

Das Gemüse klein schneiden. Etwas Öl in einem Topf kurz erhitzen und das Gemüse kurz anschmoren. Dann die Kokosmilch dazu und die gleiche Menge an Wasser ebenfalls dazu geben. Misopaste und den geriebenen Ingwer unterrühren und alles aufkochen lassen. Dann Hitze runter drehen, Reisnudeln hinzufügen und (je nach Reisnudelart, ob dick oder dünn) 7-10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Cashews grob hacken. Wenn die Reisnudeln gar sind, alles auf Schüsseln verteilen, mit Cashews und Chili bestreuen und servieren. Dazu passt auch frischer Koriander  den hatten wir nur leider nicht im Haus :-)

Wintersandwich mit Zimt-Chili-Mayo

sandwich vegan

Bei diesem Schietwetter draussen, hab ich wieder Lust auf winterliche Gerichte – geht es dir genauso? Vor kurzem habe ich erst das vegane Wintersandwich mit Süßkartoffelpommes und Zimt-Chili-Mayo von Sebastian Copien ausprobiert. Und das, obwohl eine sehr liebe Freundin von mir schon seit langem von diesem Sandwich schwärmte. Irgendwie erschien es mir zunächst einfach zu aufwendig: Erst Süßkartoffelpommes machen, dann eine Mayo und dazu noch Brot? Dazu war ich irgendwie zu faul. Aber dabei ist es gar nicht so aufwendig, wie ich jetzt feststellen durfte! Die Süßkartoffelpommes braten sich im Ofen von allein. Die Mayo ist ratzefix mit einem Mixer gemixt und Brot haben wir gekauftes genommen. Die Mayo ist so unglaublich lecker, so dass wir sie auch als Grundlagensauce auf einer Pizza verwendet haben. Und das beste an dem Sandwich: Ich darf dir das Rezept verraten!

wintersandwich-2Wintersandwich mit Zimt-Chili-Mayo aus „Die vegane Kochschule“

Für die Zimt-Chili-Mayo

  • 120 g Cashewkerne
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL weißer Balsamicoessig
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 gute Prise Kala Namak
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 100 ml Sonnenblumenöl, gekühlt
  • 100 ml Mandelmilch, gekühlt
  • 1 gute Prise weißer Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL Chilipulver

Für den Belag (für 4-5 Portionen)

  • 450 g Weißkraut, fein gehobelt
  • 150 ml Cashewsahne (wir haben Reiscuisine verwendet)
  • 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 TL Condimento bianco
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 kg Süßkartoffeln geschält
  • 7 EL Bratöl
  • geräuchertes Paprikapulver
  • 400 g Austernpilze
  • Ketchup
  • 50 g Feldsalat, gut gewaschen
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • pro Sandwich 2 Scheiben (Toast-)Brot (wir haben Dinkelbrot verwendet)

Zubereitung

Für die Mayonnaise alle Zutaten im Mixer zu einer glatten Creme verarbeiten und diese im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. (Wer keinen Mixer hat kann die Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen lassen und dann mit dem Pürierstab zu Mayo verarbeiten.)

Für den Belag das gehobelte Weißkraut, die Cashewsahne, 1/2 TL Salz, Pfeffer, Condimento Bianco und den Koriander gründlich vermengen und die Mischung ziehen lassen.

Die Süßkartoffeln in Pommesartige Stifte schneiden. 4 EL Bratöl mit Paprikapulver verdrehen und die Süßkartoffelstocks mit der Mischung vermengen. Im Ofen bei 220°C (Umluft) 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne das restliche Bratöl erhitzen und die Pilze darin knusprig braten. Pilze und Süßkartoffelpommes leicht salzen.

Die Brotscheiben toasten. Jede Scheibe mit Ketchup, Mayo bestreichen. Je eine Scheibe mit Feldsalat, Pommes, Krautsalat, Pilzen und Zwiebeln belegen, dann die obere Scheibe auflegen und versuchen beim Essen nicht zu kleckern 😉

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Vegan in Vancouver | Heirloom

vegan in vancoucer heirloom

Da wir heute #throwbacktuesday haben und ich gerade in Erinnerungen an Kanada schwelge, möchte ich dir den weltallerbesten Caesar Salad – natürlich vegan – vorstellen. Den aß ich zufälliger weise im Heirloom Restaurant in Vancouver. Da sind wir mehr oder weniger „notgedrungen“ eingekehrt, weil wir nach einer Wanderung bei Nieselregen ziellos durch die Gegend fuhren und dann von einer Sekunde auf die nächste sooo einen Hunger hatten, dass wir sofort etwas essen mussten. Das Heirloom war das am nächsten gelegene vegane Restaurant und so kamen wir in den Genuss des Caesar Salads und auch unseren allerersten frittierten Avocados…

Das Heirloom Restaurant liegt im Stadtteil Kitsilano. Es ist ein stylisches, vegetarisch-veganes Restaurant mit hoher Decke und angenehmer Atmosphäre. Bei unserem ersten Besuch waren wir in nasser Regenkleidung dort – das hat uns aber trotz dem zunächst noblen Ambiente, niemand übel genommen 😉 Wir entschieden uns, die Avocado Frites (frittierte Avocadospalten mit cremiger Koriander-Sauce) als Vorspeise zu teilen. Das war der H-A-M-M-E-R. Während der Herzmann im Anschluss einen Burger mit Süßkartoffelpommes genoss, verlor ich mein Herz an einen Klassiker -– den Heirloom Kale Caesar. Ein MEGA leckerer, knackiger Salat aus Grünkohl (da ist das Trendgemüse wieder), Romana-salat, hausgemachten Maisbrotcroutons, Cashew Parmesan, Caesar Dressing und Rote Bete Chips sowie knusprigen Kapern. Kapern? Ja wohl. Ich hasse ja eigentlich Kapern – aber diese frittierten Kapern haben mir tatsächlich geschmeckt! In diesen Salat hätte ich mich reinlegen können…  Genau deswegen besuchten wir das Heirloom auch ein zweites Mal – natürlich wieder mit den Avocado Frites, dem Kale Caesar für mich und der Herzmann bestellte sich ein Beet Avo Sandwich mit Rote Bete Chips, Avocado, Sprossen, Tomate, Knoblauch auf Vollkornbrot.

Hach, wer fährt jetzt mit mir dorthin oder kann mir hier einen solchen Caesar Salad machen?

vegan in vancouver heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Beet Avo Sandwich

Vegan in Vancouver Heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Beet Avo Sandwich

Vegan in Vancouver Heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Kale Caesar

Vegan in Vancouver Heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Avocado Frites

Veganer Kochkurs bei Sebastian Copien

veganer kochkurs in München mit sebastian copien

Da draussen nun endlich der Frühling beginnt und alle wie wild in die Gärtnereien rennen, um Balkon und Garten aufzuhübschen, ist für mich auch endlich der Zeitpunkt gekommen für einen Bericht aus dem letzten Jahr. Für diesen muss ich zeitlich ein wenig zurück gehen… Im September 2015 besuchte ich mit einer sehr lieben Freundin einen veganen Kochkurs in München bei Sebastian Copien: Den veganen Gartenkochkurs. Ich hatte schon vorher sein beeindruckendes Kochbuch „Meine vegane Kochschule“ kennenlernen dürfen und war nur ein bisschen gehandicapt durch meine Fibulaköpfchen-Fraktur… Liebenswerter Weise nahm Sebastian einen Gartenstuhl für mich mit, damit ich mich trotz meiner Krücken bei den äusserst interessanten Erklärungen zum Hochbeet-Garten weitestgehend entspannen konnte.

Der Hochbeet-Garten

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Der Kochschule-Hochbeet-Garten von Sebastian Copien.

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Veganer Garten-Kochkurs in München mit Ernte

Ich lernte bei dem Garten-Kochkurs vieles über Hochbeete und freue mich aktuell wie ein Veggieschnitzel darauf, mein eigenes Hochbeet auf unserem Balkon  endlich einzuweihen – mehr dazu ganz bald hier auf dem Blog… Aber zurück zu dem Garten-Kochkurs bei Sebastian Copien!

Zu Beginn des Kochkurses erfuhren wir vieles Wissenswerte über Hochbeete – wie sie aufgebaut sind, was sie ausmacht, wie viel (bzw. wie wenig) Pflege sie tatsächlich beanspruchen und wie man sie am besten bepflanzt (als Anfänger). Damit wir nicht nur Theorie über Hochbeete erfuhren, nahm Sebastian uns mit in seinen Hochbeet-Garten, der mitten in München in einem Hinterhof idyllisch versteckt angelegt ist, und zeigte uns alles.

veganer kochkurs in München ernte Hochbett

Veganer Garten-Kochkurs in München: Ernte trotz Handicap

Vor Ort erzählte Sebastian uns viel über die Fruchtfolge und natürlich den Aufbau von Hochbeeten sowie das Bepflanzen. Dann ging es daran, für unseren Kochkurs auch etwas essbares zu ernten. Sebastian erklärte von Beet zu Beet, was bei der Bepflanzung beachtet wurde, welche Nachbarn gut zusammen passen (und welche man besser weit auseinander setzt) und natürlich wie man das unterschiedliche Gemüse am besten erntet. Nebenbei durften wir auch schon ein bisschen Naschen – deswegen kann ich sagen, frische Gurke mit etwas Fenchelkraut schmeckt unglaublich lecker!
Trotz leichtem Handicap konnte ich erfreulicher Weise auch ein wenig mithelfen bei der Ernte :-)

Der vegane Kochkurs

Zurück in der Kochschule erhielten wir einen erfrischenden grünen Smoothie, der aus unserer Ernte fix gemixt wurde. Direkt im Anschluss ging es dann los mit dem Kochen: Die Vorspeise – eine Glücksrolle gefüllt mit Gemüse und Tofu und dazu Koriander-Mango-Sauce und Erdnusskaramell. Wir wurden in Teams aufgeteilt und jedes Team bereitete einen anderen Part der Vorspeise zu – die einen schnippelten etwas für die Füllung, andere machten den Erdnusskaramell und Sebastian mixte die Sauce zurecht. Dann durfte jeder seine eigene Glücksrolle rollen. Sebastian zeigte uns, wie man sie am schönsten anrichtet und dann wurde natürlich fotografiert, ähm gegessen!

veganer kochkurs in München glücksrolle

veganer kochkurs in münchen sebastian copien glücksrolle

veganer kochkurs in München - hauptspeiseUnd ich sage euch: Die waren sooo lecker! Der Tofu war ganz kross angebraten, dazu das knackicke Kohlgemüse und diese Koriander-Sauce… ein Traum! Nachdem wir die Glückrollen hergestellt und natürlich auch genossen hatten, ging es an das Hauptgericht: Rote Linsen Humus mit Zucchinispiess, Aprikosenchermoula, Paprikasauce und Rote Bete.

veganer kochkurs in München - hauptspeise

Veganer Kochkurs: Hauptgang mit Rote Linsen Hummus, Zucchinispieß, Rote Bete und Aprikosenchermoula

Auch für den Hauptgang erhielt jeder der zehn Teilnehmer (die kleine Gruppe war wirklich angenehm) eine eigene Aufgabe. Immer wieder erklärte Sebastian aber etwas für alle, so dass jeder eigentlich jeden Schritt miterleben konnte. Apropos erklären – was wirklich wirklich angenehm war ist, dass Sebastian komplett undogmatisch ist. Er erklärt das vegane Essen und Leben einfach so, ohne Druck, ohne Zeigefinger. Und das Beste: Alles was wir kochten schmeckte einfach genial!
Es gehören zwar recht viele Komponenten und entsprechend viele Kochschritte zum Erstellen eines Gerichtes, aber dafür werden auch alle Geschmacksknospen bedient und das Genießen eines Gerichtes von Sebastian Copien wird zum Erlebnis.

Das Dessert haben wir eigentlich gleich zu Beginn vorbereitet, denn es sollte Eis geben und das muss natürlich kalt werden <3 Den Abschluss des 6-stündigen Kochkurses bildete also dieses köstliche Dunkle Nougat-eis mit Früchten und Mandel-Karamell. Wir entschieden uns gleich vor Ort, dass wir unbedingt noch einen veganen Kochkurs bei Sebastian Copien miterleben wollen und mittlerweile haben wir uns auch für einen angemeldet und werden im Sommer mit Sebastian Copien intuitiv kochen lernen :-)

veganer kochkurs in München - Dessert

Vegan in Brooklyn | V-Spot

vegan in brooklyn v-spot dessert

Wie schon berichtet, hat New York für Veganer einiges zu bieten – und man wird nicht nur in Manhattan fündig. Vegan in Brooklyn bedeutet neben Smorgasburg natürlich auch viele vegane oder veganfreundliche Restaurants. Wir entschieden uns an einem Abend für einem Besuch im V-Spot. Davon gibt es übrigens mittlerweile drei Lokale (zwei neue in Manhattan).

vegan in brooklyn v-spotV-Spot

Das Original in Brooklyn ist urban eingerichtet – es passt halt auch eindeutig zur Umgebung: Brickhouse-Wände, alte amerikanische Diner-Sitze und viele selbst-beschriftete Tafeln. Wir fühlten uns gleich wohl und bestellten natürlich Local Craft Beer.

Die Karte ist Latinamerikanisch-angehaucht mit vielen Nachos, Empanadas, Tostadas und Burritos. Aber es gibt natürlich auch den obligatorischen Kale-Salad und auch Quinoa-Gerichte. Das Ziel des V-Spot-Teams ist es, gesundes, biologisches, veganes Essen zuzubereiten, das nicht langweilig ist.

vegan in brooklyn tacos kale

V-Spot: Vorn Quinoa-Kale-Salad, hinten: Tacos Carne Molida

Der Herzmann folgte natürlich voll dem aktuellen Food-Trend der Amis und bestellte sich einen Quinoa-Kale-Salat und dazu zwei Tacos mit einer „Carne Molida“ Füllung (Seitan, Avocado, Kidneybohnen und Salsa in Soft-Tacos). Die Protionsgröße war zwar beschaulich, aber dafür hatte er im Anschluss mehr Platz für den Nachtisch…

Da ich seit Teenagerzeiten mexikanisches Essen liebe, entschied ich für mich selbst für einen Burrioto. Bei den leckeren Kombinationen fiel mir die Wahl zwar schwer, aber ich entschied mich für den V-Spot-Burrito. Der war – wie auch die Tacos – mit Seitan Carne Molida gefüllt sowie Guacamole, braunem Reis, veganem Käse, Paprika, Pico de Gallo und natürlich hausgemachtem veganem Sour Cream. Nach dem Burrito war ich pappsatt und glücklich.

vegan in brooklyn v-spot burrito

V-Spot-Burrito

Zwar sehr gut gesättigt, konnten wir unseren süßen Zahn natürlich nicht so ohne alles leer lassen und ließen uns zu einem Dessert überreden (okay, mehr der Herzmann, aber er ließ mich natürlich probieren). Wir bekamen ein Stück Vegan Cheesecake mit Brownies on top – ein Traum! Wir erfuhren, dass der Kuchen von Vegan Treats stammt – eine vegane Bäckerei, bei der man megaleckere Kuchen bestellen kann.

Wir waren nach dem Essen so begeistert, dass wir noch einmal hin wollten (beispielsweise zum Brunch), aber es gibt einfach zu viele vegane Spots in New York… Um möglichst viele kennenzulernen haben wir uns schweren Herzens daran gehalten, überall jeweils nur ein Mal hinzugehen. Aber wer weiß, irgendwann geht es bestimmt wieder in den Big Apple… :-)

vegan in brooklyn v-spot

Vegan in Brooklyn: V-Spot

vegan in brookylyn v-spot brooklyn brewery

Brooklyn Brewery

brooklyn street art

Brooklyn

Vegan in München | Fei Scho

vegan in München fei scho karte

Fei scho Guad – als Zugezogene versuche ich gar nicht erst, das zu übersetzen. Aber nach etwas Recherche und Nachfragen weiß ich, dass es viel mit bayrischer Gemütlichkeit zu tun haben soll. Fei Scho, das ist ein kleines Eckrestaurant im Glockenbachviertel: Zwei Glaswände, viele kleine Holztische und Holzstühle und ganz viele pinke Lampions an der Decke. Seit 2011 gibt es das kleine Lokal bereits – ich habe allerdings erst jetzt davon erfahren, bzw. bemerkt, dass einige Gerichte auch als vegan gekennzeichnet werden (8 von 14 insgesamt – eine ziemlich gute Quote, wie ich finde). Also hieß es, austesten, denn alle Restaurants, die vegan in München etwas bieten, sollen schließlich getestet werden.

vegan in München fei scho vegan deklariert

Fei Scho: Bunte Lampions an der Deke

Der Zufall wollte es, dass wir im Büro über foodora etwas für die Mittagspause bestellen wollten und wählten fei scho. Zusammen mit zwei Kolleginnen bestellten wir – jeweils für jede von uns einen Reisnudelsalat (meiner war mit Süßkartoffel und Kichererbsen) für ca. 10 Euro (3 Euro Liefergebühr). Das Essen kam blitzschnell in einer typischen asiatischen Box und war wie angekündigt lauwarm. Die Box war prall gefüllt mit dem Salat und ließ mich bis zum Abend pappsatt zurück. Der Reisnudelsalat schmeckte uns allen auch ausgezeichnet, so dass wir durch unser Schwärmen die lieben Kollegen etwas neidisch machten, glaube ich.

Einen Tag später traf ich mich mit einer lieben Freundin zum Klatsch und Tratsch im Fei Scho und war ganz gespannt, wie das restliche Essen schmecken würde. Es war knackevoll (man muss eindeutig rechtzeitig reservieren) und recht warm. Wirklich gemütlich fand ich den kleinen, harten Holzstuhl auch irgendwie nicht recht. Aber es muss ja auch nicht gemütlich sein, denn schließlich galt unsere Reservierung nur für zwei Stunden – danach sollten schließlich neue Gäste bedient werden (irgendwie finde ich das ja eine Unart, die sich in einigen Münchner Restaurants gerade etabliert…).
Wie dem auch sei… wir entschieden uns für die Glücksrollen als Vorspeise und sie war wie auch schon der Reisnudelsalat total lecker und gut gefüllt. Als Hauptgang hatte ich mich für das vegane Curry entschieden. Erwartungsvoll schielte ich auf die großen Schüsseln der Nachbartische und war ehrlich gesagt etwas verwundert, als nur zwei kleine Schälchen kamen – eine mit Reis und die andere mit dem Curry. Das Curry war natürlich wunderbar aromatisch und lecker, aber ich finde für den Preis ist die Portion (vor allem im Vergleich zum Reisnudelsalat) zu klein. Beim nächsten Mal gibts also wieder den köstlichen Reisnudelsalat…

Apropos „nächstes Mal“… Ein paar Wochen später wollten wir erneut bei fei scho für die Mittagspause bestellen, aber seltsamer weise liefert foodora von fei scho nicht mehr in unser Büro? Habt ihr das auch schon erlebt? :-(

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Fei Scho: Vegane Glücksrolle mit Gemüse, Reisnudeln und Süsskartoffel

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Fei Scho: Veganes Curry mit Süsskartoffel, Brokkoli, Zucchini, Kichererbsen und Reis

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Fei Scho: Vegane Kennzeichnung