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Lauftagebuch | Trainingsplan 10km, noch 4 Wochen bis zum Lauf

8km im laufplan

So langsam hat sich das Laufpensum erhöht und nähert sich den 10 km an. Damit verlängerte sich auch die Laufzeit, die ich (gaaaanz gaaaanz langsam) unterwegs bin. Kann ich Minime so lange im Buggy mitnehmen? Langweilt sie sich nicht auf der Fahrt? Schläft sie nicht mittendrin ein, obwohl wir ja jetzt schon bei nur noch einmal am Tag schlafen sind?
Nun, ich könnte entweder schneller laufen (ha ha), damit ich nicht so lange laufe (aber in meinem Trainingsplan für den 10 km Lauf beim München Marathon ist auch eine Pace vorgegeben …

Mittlerweile bin ich regelmäßig bei 8 km angekommen. Nach ein paar Wochen Pause (wie sich die eingeschlichen hatten, weiß ich auch nicht…), konnte ich wieder regelmäßig laufen. Aber mit Buggy fällt es mir zunehmend schwerer – nicht, weil es sich schwer läuft, sondern weil ich merke, dass Minime meist so gar keinen Spaß daran hat. Hinzu kommt, dass wenn ich zu spät los laufe (also alles später als 9:30 Uhr), dass sie beim Lauf einschläft. Und das ist eine ganz ganz dumme Zeit. Denn dann schläft sie nicht nochmal nach dem Mittagessen und ich hab ein ganz liebenswürdiges (nicht) Kind am Nachmittag. Also direkt früh laufen, am besten so zwischen 7 und 9 Uhr morgens. Aber da hat Minime gerade ihre aktive Phase und möchte sich austoben. Einfach nur im Buggy angeschnallt sitzen und den gelegentlichen Radfahrern, Läufern und Hunden zuwinken? Viel zu langweilig!

Ein paar Mal hat es dennoch geklappt, aber zuletzt musste ich nach 6,5 km einfach aufhören. Seitdem versuche ich, allein zu laufen. Das schaffe ich aber nur noch zwei Mal statt drei Mal die Woche. Mal schauen, wie die letzten vier Wochen bis zum München Marathon laufen…

screenshot laufplan

Lauftagebuch | Trainingsplan 10km, Woche 1

Lauftagebuch laufen mit buggy

Die ersten Schritte sind bekanntlich die schwersten. So fühlte sich mein Start in den neuen Trainingsplan auf jeden Fall an. Damit ich trotzdem weiter motiviert bleibe, möchte ich künftig wöchentlich (oder wenigstens alle zwei Wochen) hier ein kleines Lauftagebuch über meinen Trainingsplan führen. Wer mag, kann mich also auf dem Weg zum 10-km-Lauf hier begleiten 🙂 Der Einfachheit halber, werde ich das Lauftagebuch mit ein paar ganz wenigen Punkten führen: Welche Laufeinheiten ich absolvieren musste und wie sie sich anfühlten.

Lauftagebuch Trainingswoche 1, KW 22

Was (Laufeinheiten lt. Trainingsplan):
2 km, 00:19:00, Dienstag, mit Buggy
2 km, 00:17:30, Donnerstag, mit Buggy
2 km, 00:16:30, Samstag, ohne Buggy

Wie (fühlten sich die Läufe an):
Nachdem ich nun ein paar (wenige) Wochen schon 3km und mehr gelaufen bin, kam ich mir doch recht komisch vor, nur 2km zu laufen. Dafür die Laufschuhe schnüren? Das ist schon recht merkwürdig. Nicht mal 20 Minuten war ich so unterwegs. Ich kam gerade mal auf 25 Minuten, wenn ich lange auf den Satellit-Empfang meiner Pulsuhr warten musste… Da ich aber derzeit sehr schlecht extrem schlecht schlafe (also eigentlich kaum), war ich doch ganz froh, dass es nur so ganz kleine Runden waren. Der erste Lauf war der schwerste – ich war soooo müde. Meine Beine auch. Der zweite Lauf war schon wesentlich besser (da durfte ich mal ein paar Stunden vorher schlafen) und der dritte Lauf war durch die Tatsache, dass ich ohne Buggy lief, wesentlich leichter.

30 Minuten Laufen nach der Schwangerschaft – mein Trainingsplan

30 Minuten Laufen nach der Schwangerschaft

Jetzt habe ich es geschafft! Ich bin 30 Minuten am Stück gelaufen. Mit Buggy. Laufen nach der Schwangerschaft und Geburt. Ohne Gehpausen. Ich habe nach der Schwangerschaft lange gewartet bis ich wieder in die Laufschuhe schlüpfte. Und ich habe mir dabei Zeit gelassen. Viel Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Zum einen habe ich recht spät wieder angefangen (etwa 10 Monate nach der Geburt) und mir viel Raum für die Rückbildung und den Beckenboden gegeben (Rückbildungskurse, Yoga, Pilates und Buggyfit). Auch wollte ich Minime nicht in den Buggy setzen, bevor sie von selbst sitzen konnte. Und das war etwa, als sie sieben Monate jung war. Da waren wir gerade auf unserem Roadtrip durch Europa und hatten keinen Buggy dabei. Wieder daheim schlich sich der Alltag mit Baby ohne Laufen wieder ein und so brauchte ich den Jahresanfang, um den 10-Wochen-Trainingsplan für „blutige Anfänger“ tatsächlich zu starten. Aus den geplanten 10 Wochen sind nun 17 Wochen geworden, da ich zwischendrin durch Urlaub und Krankheit(en) ein paar (Zwangs-)Pausen einlegen musste. Aber jetzt ist es geschafft. Ich bin heute 30 Minuten am Stück gelaufen und fühlte mich sauwohl dabei.

Laufen nach der Schwangerschaft: So ging es los

Am 1. Januar war es so weit. Meine erste Lauf-Geh-Einheit aus dem Runnersworld-Trainingsplan stand mir bevor. Mir war schon etwas mulmig zumute. Wie groß würde meine Enttäuschung darüber sein, dass meine Kondition auf dem Tiefpunkt ist? Seit meinem Halbmarathon 2015 ging es verletzungsbedingt bergab mit dem Laufen. Ich kam nie wieder so richtig in den Tritt und habe mich auch deswegen für den Trainingsplan für „blutige Anfänger“ entschieden. Fünf Mal zwei Minuten Laufen mit zwei Minuten Gehpause dazwischen. So sollte es beginnen. Die zwei Minuten waren jeweils schnell vorbei, aber das war auch ganz gut so. Die wöchentlichen Steigerungen sind bei diesem Trainingsplan minimal gestaltet, so dass man wirklich eine Grundkondition aufbauen kann (zumindest habe ich das Gefühl) und Überlastungsverletzungen vorbeugt. Mit dem Plan läuft man drei Mal in der Woche. Dazu war ich zu Beginn noch jeweils ein Mal bei Buggyfit und im Pilates. Zuletzt hatte ich aber für beides keine Zeit mehr, was ich aber wieder ändern möchte.

Mit Buggy laufen nach der Schwangerschaft

Laufen mit einem Buggy ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Zumindest fiel mir das Laufen mit dem Buggy leicht, denn unser Bumbleride Indie ließ sich super lenken und fuhr fast von allein. So brauchte ich immer nur eine Hand am Lenker halten.

30 Minuten Laufen nach der Schwangerschaft

Nach 17 Wochen war es nun soweit. Ich habe es geschafft und bin 30 Minuten mit dem Buggy vorweg gelaufen. Es fühlte sich verdammt gut an. Der Plan ist zwar recht lang (es gibt auch Pläne über vier Wochen für einen Laufstart nach der Schwangerschaft, aber dafür fühlte ich mich konditionell nicht gut genug aufgestellt. Und so schlimm war das Gehen zwischendurch gar nicht. Der Buggy ist die beste Entschuldigung, zwischendurch auch mal zu gehen, dachte ich mir 😉 Die 30 Minuten durchzulaufen fühlten sich aber noch besser an 😀

Ich bin in den 30 Minuten etwas mehr als 3 km gelaufen. Die Pace lassen wir mal ganz beiseite, denn die war natürlich sehr sehr langsam. Aber für mich ist das ok. Erst einmal langsam Anfang und die Grundkondition aufbauen und dann sehen wir weiter. Und wie geht es jetzt weiter? Vielleicht sollte ich erst einmal auf 5 km steigern. Ein mögliches Ziel wäre der 10 km Lauf beim Marathon München am 14. Oktober. Ohne Zeitziel. Einfach nur ankommen. Irgendwie brauche ich jetzt so ein „greifbares“ Ziel, um weiter zu machen. Weisst du was ich meine?