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Vegan in Vancouver | Heirloom

vegan in vancoucer heirloom

Da wir heute #throwbacktuesday haben und ich gerade in Erinnerungen an Kanada schwelge, möchte ich dir den weltallerbesten Caesar Salad – natürlich vegan – vorstellen. Den aß ich zufälliger weise im Heirloom Restaurant in Vancouver. Da sind wir mehr oder weniger „notgedrungen“ eingekehrt, weil wir nach einer Wanderung bei Nieselregen ziellos durch die Gegend fuhren und dann von einer Sekunde auf die nächste sooo einen Hunger hatten, dass wir sofort etwas essen mussten. Das Heirloom war das am nächsten gelegene vegane Restaurant und so kamen wir in den Genuss des Caesar Salads und auch unseren allerersten frittierten Avocados…

Das Heirloom Restaurant liegt im Stadtteil Kitsilano. Es ist ein stylisches, vegetarisch-veganes Restaurant mit hoher Decke und angenehmer Atmosphäre. Bei unserem ersten Besuch waren wir in nasser Regenkleidung dort – das hat uns aber trotz dem zunächst noblen Ambiente, niemand übel genommen 😉 Wir entschieden uns, die Avocado Frites (frittierte Avocadospalten mit cremiger Koriander-Sauce) als Vorspeise zu teilen. Das war der H-A-M-M-E-R. Während der Herzmann im Anschluss einen Burger mit Süßkartoffelpommes genoss, verlor ich mein Herz an einen Klassiker -– den Heirloom Kale Caesar. Ein MEGA leckerer, knackiger Salat aus Grünkohl (da ist das Trendgemüse wieder), Romana-salat, hausgemachten Maisbrotcroutons, Cashew Parmesan, Caesar Dressing und Rote Bete Chips sowie knusprigen Kapern. Kapern? Ja wohl. Ich hasse ja eigentlich Kapern – aber diese frittierten Kapern haben mir tatsächlich geschmeckt! In diesen Salat hätte ich mich reinlegen können…  Genau deswegen besuchten wir das Heirloom auch ein zweites Mal – natürlich wieder mit den Avocado Frites, dem Kale Caesar für mich und der Herzmann bestellte sich ein Beet Avo Sandwich mit Rote Bete Chips, Avocado, Sprossen, Tomate, Knoblauch auf Vollkornbrot.

Hach, wer fährt jetzt mit mir dorthin oder kann mir hier einen solchen Caesar Salad machen?

vegan in vancouver heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Beet Avo Sandwich

Vegan in Vancouver Heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Beet Avo Sandwich

Vegan in Vancouver Heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Kale Caesar

Vegan in Vancouver Heirloom

Vegan in Vancouver | Heirloom | Avocado Frites

Vegan in Vancouver | Meet on Main

vegan in vancouver meet on main

Unsere Reise brachte uns letzten Herbst zum Abschluss auch nach Vancouver. Vegan in Vancouver geht total easypeasy. Dank Instagram und Google war meine Liste an „to-visit“-Lokalen ziemlich lang und die Entscheidung für oder gegen ein Lokal fiel entsprechend schwer. Aber das Meet on Main wurde uns wärmstens von einem anderen Restaurant empfohlen und das imponierte mir ganz schön, ehrlich gesagt. Immer noch auf der Suche nach den perfekten Mac’n’Cheese fand ich sie dort. Dummer weise hatte nicht ich sie bestellt, sondern mein Herzmann. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich auf Grünkohl fokussiert und bestellte entsprechend Grünkohlsalat mit „Kokos-Schinken“, so dass ich endneidisch war auf seine Speise…

vegan in vancouver meet on main

Links: Die leckersten veganen Mac’n’Cheese (meiner Meinung nach) in Nordamerika; Rechts: Organic Kale & Romaine Cesear

vegan in vancouver meet on main

Meet on Main: Hocus Pocus im Hintergrund und Caesar Salat vorn

Wiederholungstäter

Das Lokal ist entspannt eingerichtet und lädt zum Leute-begucken ein 🙂 Entsprechend besuchten wir das Lokal ein zweites Mal vor unserer Heimreise. Beim zweiten Besuch bestellten wir „Hocus Pocus“ (megaleckere frittierte Zwiebelringe) als Vorspeise zum Teilen. Leider hatten wir es zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht kapiert, dass man etwas expliziert als Vorspeise bestellen und dazu sagen muss, dann man den Hauptgang DANACH serviert bekommen möchte. Und so hatten wir dann wieder ein Foodfest auf unserem kleinen Tisch…Die Zwiebelringe waren nichtsdestotrotz köstlich und wir leckten uns die Finger danach…
Ich selbst hatte mich für das Tagesgericht – Caesar Salad, da ich zwischenzeitlich „dank“ eines Besuchs im Heirloom süchtig nach dem Caesar Salat war… – entschieden und der Herzmann genoss einen Sunshine Salad (Mögt ihr es eigentlich auch nicht, wenn euer männlicher Begleiter „nur“ einen Salat bestellt???).

Meet on Main
4288 Main Street between 27th & 28th
www.meetonmain.com

Vegan in Vancouver Meet on Main

Meet on Main: auch stylisch von aussen

vegan in vancouver meet on main menu

Meet on Main: (fast) Alles auf der Karte ist vegan – jippie

Vegan in Brooklyn | V-Spot

vegan in brooklyn v-spot dessert

Wie schon berichtet, hat New York für Veganer einiges zu bieten – und man wird nicht nur in Manhattan fündig. Vegan in Brooklyn bedeutet neben Smorgasburg natürlich auch viele vegane oder veganfreundliche Restaurants. Wir entschieden uns an einem Abend für einem Besuch im V-Spot. Davon gibt es übrigens mittlerweile drei Lokale (zwei neue in Manhattan).

vegan in brooklyn v-spotV-Spot

Das Original in Brooklyn ist urban eingerichtet – es passt halt auch eindeutig zur Umgebung: Brickhouse-Wände, alte amerikanische Diner-Sitze und viele selbst-beschriftete Tafeln. Wir fühlten uns gleich wohl und bestellten natürlich Local Craft Beer.

Die Karte ist Latinamerikanisch-angehaucht mit vielen Nachos, Empanadas, Tostadas und Burritos. Aber es gibt natürlich auch den obligatorischen Kale-Salad und auch Quinoa-Gerichte. Das Ziel des V-Spot-Teams ist es, gesundes, biologisches, veganes Essen zuzubereiten, das nicht langweilig ist.

vegan in brooklyn tacos kale

V-Spot: Vorn Quinoa-Kale-Salad, hinten: Tacos Carne Molida

Der Herzmann folgte natürlich voll dem aktuellen Food-Trend der Amis und bestellte sich einen Quinoa-Kale-Salat und dazu zwei Tacos mit einer „Carne Molida“ Füllung (Seitan, Avocado, Kidneybohnen und Salsa in Soft-Tacos). Die Protionsgröße war zwar beschaulich, aber dafür hatte er im Anschluss mehr Platz für den Nachtisch…

Da ich seit Teenagerzeiten mexikanisches Essen liebe, entschied ich für mich selbst für einen Burrioto. Bei den leckeren Kombinationen fiel mir die Wahl zwar schwer, aber ich entschied mich für den V-Spot-Burrito. Der war – wie auch die Tacos – mit Seitan Carne Molida gefüllt sowie Guacamole, braunem Reis, veganem Käse, Paprika, Pico de Gallo und natürlich hausgemachtem veganem Sour Cream. Nach dem Burrito war ich pappsatt und glücklich.

vegan in brooklyn v-spot burrito

V-Spot-Burrito

Zwar sehr gut gesättigt, konnten wir unseren süßen Zahn natürlich nicht so ohne alles leer lassen und ließen uns zu einem Dessert überreden (okay, mehr der Herzmann, aber er ließ mich natürlich probieren). Wir bekamen ein Stück Vegan Cheesecake mit Brownies on top – ein Traum! Wir erfuhren, dass der Kuchen von Vegan Treats stammt – eine vegane Bäckerei, bei der man megaleckere Kuchen bestellen kann.

Wir waren nach dem Essen so begeistert, dass wir noch einmal hin wollten (beispielsweise zum Brunch), aber es gibt einfach zu viele vegane Spots in New York… Um möglichst viele kennenzulernen haben wir uns schweren Herzens daran gehalten, überall jeweils nur ein Mal hinzugehen. Aber wer weiß, irgendwann geht es bestimmt wieder in den Big Apple… 🙂

vegan in brooklyn v-spot

Vegan in Brooklyn: V-Spot

vegan in brookylyn v-spot brooklyn brewery

Brooklyn Brewery

brooklyn street art

Brooklyn

Vegan in München | Fei Scho

vegan in München fei scho karte

Fei scho Guad – als Zugezogene versuche ich gar nicht erst, das zu übersetzen. Aber nach etwas Recherche und Nachfragen weiß ich, dass es viel mit bayrischer Gemütlichkeit zu tun haben soll. Fei Scho, das ist ein kleines Eckrestaurant im Glockenbachviertel: Zwei Glaswände, viele kleine Holztische und Holzstühle und ganz viele pinke Lampions an der Decke. Seit 2011 gibt es das kleine Lokal bereits – ich habe allerdings erst jetzt davon erfahren, bzw. bemerkt, dass einige Gerichte auch als vegan gekennzeichnet werden (8 von 14 insgesamt – eine ziemlich gute Quote, wie ich finde). Also hieß es, austesten, denn alle Restaurants, die vegan in München etwas bieten, sollen schließlich getestet werden.

vegan in München fei scho vegan deklariert

Fei Scho: Bunte Lampions an der Deke

Der Zufall wollte es, dass wir im Büro über foodora etwas für die Mittagspause bestellen wollten und wählten fei scho. Zusammen mit zwei Kolleginnen bestellten wir – jeweils für jede von uns einen Reisnudelsalat (meiner war mit Süßkartoffel und Kichererbsen) für ca. 10 Euro (3 Euro Liefergebühr). Das Essen kam blitzschnell in einer typischen asiatischen Box und war wie angekündigt lauwarm. Die Box war prall gefüllt mit dem Salat und ließ mich bis zum Abend pappsatt zurück. Der Reisnudelsalat schmeckte uns allen auch ausgezeichnet, so dass wir durch unser Schwärmen die lieben Kollegen etwas neidisch machten, glaube ich.

Einen Tag später traf ich mich mit einer lieben Freundin zum Klatsch und Tratsch im Fei Scho und war ganz gespannt, wie das restliche Essen schmecken würde. Es war knackevoll (man muss eindeutig rechtzeitig reservieren) und recht warm. Wirklich gemütlich fand ich den kleinen, harten Holzstuhl auch irgendwie nicht recht. Aber es muss ja auch nicht gemütlich sein, denn schließlich galt unsere Reservierung nur für zwei Stunden – danach sollten schließlich neue Gäste bedient werden (irgendwie finde ich das ja eine Unart, die sich in einigen Münchner Restaurants gerade etabliert…).
Wie dem auch sei… wir entschieden uns für die Glücksrollen als Vorspeise und sie war wie auch schon der Reisnudelsalat total lecker und gut gefüllt. Als Hauptgang hatte ich mich für das vegane Curry entschieden. Erwartungsvoll schielte ich auf die großen Schüsseln der Nachbartische und war ehrlich gesagt etwas verwundert, als nur zwei kleine Schälchen kamen – eine mit Reis und die andere mit dem Curry. Das Curry war natürlich wunderbar aromatisch und lecker, aber ich finde für den Preis ist die Portion (vor allem im Vergleich zum Reisnudelsalat) zu klein. Beim nächsten Mal gibts also wieder den köstlichen Reisnudelsalat…

Apropos „nächstes Mal“… Ein paar Wochen später wollten wir erneut bei fei scho für die Mittagspause bestellen, aber seltsamer weise liefert foodora von fei scho nicht mehr in unser Büro? Habt ihr das auch schon erlebt? 🙁

vegan in München fei scho glücksrolle

Fei Scho: Vegane Glücksrolle mit Gemüse, Reisnudeln und Süsskartoffel

vegan in München fei scho veganes curry

Fei Scho: Veganes Curry mit Süsskartoffel, Brokkoli, Zucchini, Kichererbsen und Reis

vegan in München fei scho karte

Fei Scho: Vegane Kennzeichnung

Vegan Fashion in New York | Vaute Couture

vegan fashion vaute couture

Während unseres Besuchs in New York City hatten wir das Glück, direkt zum Eröffnungswochenende des neuen Pop-up-Shops von dem veganen Fashionlabel VAUTE Couture dort zu sein – eine ideale Gelegenheit, sich vegane Mode anzuschauen, bei der Eröffnung dabei zu sein und anschließend nur ein paar Blocks weiter einen weiteren veganen hot spot von Manhattan zu testen: „by CHLOE.“ (ebenfalls nur ein paar Wochen zuvor eröffnet).

Vegan Fashion: VAUTE Couture

vaute couture mäntelVAUTE ist laut eigenen Angaben das erste komplett vegane Modelabel – die erste Linie kam 2009 mit ganz viel Tamtam auf den Markt (ich glaube bleed war etwas früher am Start). VAUTE war jedenfalls das erste vegane Label, das auf der New York Fashion Week auftrat und prompt war der Hype (zum Glück) geboren.

Gegründet wurde das Label von Leanne Mai-ly Hilgart (ursprünglich aus Chicago) – ihr erstes Ziel war es, vegane, warme Mäntel für den kalten Winter in Chicago zu entwerfen, die komplett Tierleidfrei sind (eben auch nicht „nur“ mit fairen Daunen sondern komplett ohne).

Ursprünglich in Brooklyn angesiedelt, eröffnete das vegan fashion-Label im Herbst 2015 einen Pop-Up-Store in Manhattan (250 Mott Street) – und wir hatten das Glück dabei zu sein und die Euphorie mitzuerleben (und es gab leckere vegane cookies). Da wir noch draussen saßen, wurden wir von Hilgart und Partnern gebeten, ein groupy zu machen 🙂 Und schon ein mal vor Ort musste ich natürlich auch etwas kaufen. Die Mäntel sehen zwar echt chic aus, aber waren wir mit 450$ und aufwärts dann doch etwas zu teuer… und so kalt wie in Chicago wird es in Deutschland schon nicht werden, dachte ich mir … (übrigens gibt es aktuell 50% auf alle Mäntel im Onlineshop!) Also wurde es „nur“ ein Statement-Shirt.

Vaute Couture
35 Meadow Street, Suite 101, Brooklyn. Off the Montrose L Stop
WALK-INS: Mondays + Tuesdays + Thursdays from 3pm-6pm. Fridays & Saturdays by appointment only.
www.vautecouture.com

vaute couture opening manhattan street sign

vaute couture opening hilgart

vaute-label-1601

vaute couture eats her veggies shirt

Vegan in Wien | Habe die Ehre!

wiener prater

Ich war noch niemals in Wien und damit lag ich dem Herzmann ziemlich oft in den Ohren. In der Adventszeit überraschte er mich dann mit einem Kurztrip – anstelle des obligatorischen Adventskalenders. Dazu muss ich sagen, dass ich ihm IMMER einen Adventskalender gebastelt habe und von ihm aber nie einen bekam. Um sich für dieses Ungleichgewicht zu revanchieren, hatte er sich den Kurztrip überlegt. Kurz vor Weihnachten war es dann so weit und wir entflohen dem deutschen Weihnachtsstress, um uns dem wienerischen Weihnachtsmärkten zu widmen und ein entspanntes langes Wochenende dort zu verbringen. Und natürlich haben wir köstlich geschlemmt, denn vegan in Wien ist supereasy. Und das, obwohl ich durch die derzeitige Histaminintoleranz ja doch etwas eingeschränkt bin, was auswärts essen betrifft. Leider hat die Zeit auch nicht gereicht, einige Bloggerfreunde zu treffen, aber da Wien so wundervoll ist, werden wir auf jeden Fall wieder kommen, denn es gibt noch so viele vegane Spots zu entdecken (hoffentlich dann nicht ganz so eingeschränkt)!

Vegan in Wien: yamm!

Gefrühstückt haben wir zwei Mal im Yamm an der Universität. Die haben nämlich ein großes Büffet bei dem man zwischen vegetarischen und veganen Speisen wählen kann. Dazu gibt es auch noch eine Karte mit einer kleinen aber feinen Auswahl. Und auch für den Reiseproviant der Rückfahrt, war das yamm super geeignet. Da alle Zutaten ausgezeichnet werden, konnte ich sogar recht histaminarme Gerichte auswählen.

www.yamm.at

Dancing Shiva Superfoods

In das Dancing Shiva Superfoods sind wir eigentlich zufällig geraten. Wir wollten eigentlich am ersten Abend in die vegane Sushi-Bar gehen, aber die war leider geschlossen. Und auf dem Weg dorthin sind wir an dem rohköstlichen Laden mit Restaurant-Bistro vorbei gegangen. Also ging es dort hinein. Im Dancing Shiva Superfoods kann man sich mit allen möglichen Superfoods eindecken, aber auch sehr lecker vegan (und wer mag auch rohköstlich) speisen.

Als Vorspeise entschieden wir uns für Zucchini-Hummus. Und der war mega. Ich hätte am liebsten noch einen Teller davon gegessen. Dazu gab es rohes Brot, welches auch sehr lecker und schön aromatisch war. Da man in Wien ja Gulasch isst (und Kürbis histaminarm ist), entschied ich mich als Hauptgang für den rohveganen Kürbisgulasch und der Herzmann für Nussbraten an Rotkohl. Mein Gulasch war … mal etwas neues. Den Geschmack (etwas bitter irgendwie) konnte ich irgendwie die ganze Zeit über nicht wirklich in lecker oder nichtsolecker einordnen. Und auch die getrockneten Zwiebeln waren recht viel. Es war auf jeden Fall extrem würzig und aromatisch, aber für mich etwas too much. Der Nussbraten hingegen war wohl überaus lecker und auch die ganze Atmosphäre im Dancing Shiva war überaus angenehm – so macht vegan in Wien Freude!

www.dancingshiva.at

wien dancing shiva superfoods

wien dancing shiva

wien dancing shiva

Hollerei

Da Weihnachten kurz bevor stand, wollten wir natürlich auch ein mal „fein“ essen gehen. Nachdem wir das Schloss Schönbrunn besichtigt hatten, spazierten wir von dort zur Hohlere. Die Hollerei ist kein rein veganes Restaurant, sondern vereint vegan und vegetarisch auf der Karte.

Da wir ziemlich ausgehungert waren von dem langen Spaziergang (und uns stärken wollten für unseren Weg zurück zu unserem wimdu-Apartment), entschieden wir uns für einen gemischten Vorspeisenteller. Wir haben ihn extra als „vegan“ bestellt und ich war zugegebenermaßen dann ganz schön irritiert, als unser Teller kam und ich mich fragte, ob das (vor allem die Quiche) wirklich alles vegan ist… Also beim Kellner nachgefragt. Der versicherte uns erst, dass alles vegan sei, sich aber noch einmal in der Küche erkundigen wollte. Dann kam er ganz aufgeregt zurück und rief fast „nicht die Quiche essen!“. Nun, diese und noch einiges anderes war leider nicht vegan. fail. Da war ich schon etwas enttäuscht und meine Erwartungen an den Hauptgang sanken ziemlich.

Aber ich muss sagen, der Hauptgang – ich hatte veganes Kürbisgulasch mit Knödel bestellt – holte alles wieder raus. Das Gulasch war echt megalecker. Auch der Herzmann war von seinem Gericht (Rotkohl mit Rouladen) ganz angetan, wobei ihm am Schluss dann doch zu viel Rotkohl auf dem Teller war. Alles in allem ist die Hollerei aber ein sehr feines Lokal.

www.hollerei.at

wien hollerei

wien hollerei

wien hollerei

Vegan in New York City | Beyond Sushi

Karte New York City

Im Herbst waren wir ein paar Wochen im Urlaub – davon etwa fünf Tage in der aufregenden Stadt New York. Vegan in New York? Das geht easypeasy! Bereits bei meinem ersten Besuch in der Megametropole, bei dem ich zwar „nur“ Vegetarier war, habe ich ganz zufällig dennoch schon ein paar der veganen Hot Spots der City besucht, wie das Candle Café (Upper East Side) und das Peacefood-Bistro (West Side), in dem ich das erste Mal sogar schon Dayia-Cheese, also veganen Käse, gegessen habe. Damals noch ohne zu wissen, was das überhaupt ist! 🙂 Und dieses Mal wollte ich das erste Mal zu einem rein veganes Sushi in New York genießen (klar, man kann das auch echt easy selbst machen, aber einen rein veganen Sushi-Laden gibt es meines Wissens zwar in Wien, aber nicht in Deutschland, oder?).

High Line Park

High Line Park

Da ich auf der Reise immer noch etwas gehandicapped war, entschieden wir uns für viele Fresspausen beim Stadtbummel – ideale Bedingungen also, um ganz viele neue vegane Spots zu testen… Die Hauptsehenswürdigkeiten wie die Freiheitsstatue, das Empire Building, den Central Park etc., hatten wir ja schon beim letzten Besuch abgearbeitet, also hatten wir mehr Zeit zum essen … hehe … Dieses Mal wollten wir hauptsächlich die Plätze besuchen, die uns beim letzten Mal besonders gefallen haben, wie beispielswiese den High Line Park.

Und natürlich standen ganz oben auf der Besichtigungsliste lauter vegane Shops 😀 Denn Meltingpot-sei-Dank, es gibt so überaus viele vegane Möglichkeiten in der Stadt! Vor allem in Manhattan haben in letzter Zeit megaviele vegane Restaurants eröffnet. Von den ganzen Saft-Bars mal ganz zu schweigen… Da reicht ein Besuch allein gar nicht aus. Und deswegen folgen auch einige Blogbeiträge dazu… Ich hoffe euch packt das Fernweh 😉

Veganes Sushi: beyond sushi

Veganes Sushi bei Beyond SushiEin Tag führte uns wie gesagt zum High Line Park. Dort war es ideal, denn an diesem Tag waren gut und gerne 30°C in New York (und das Ende September!) und auf der High Line waren Liegen, auf denen man sich ausruhen und Wasserspiele, in denen man seine Füße abkühlen konnte. So gingen wir von Norden nach Süde, die High Line entlang und entspannten immer wieder zwischendurch.

Ganz in der Nähe, also quasi direkt unter der High Line liegt der Union Square und da drin versteckt sich eine der vielen Locations von beyond sushi – ein rein veganer Sushi-Laden. Und Sushi ist doch nicht gleich Sushi, denn es werden allerhand kreative Zutaten verwendet, wie schwarzer oder Vollkornreis statt Sushireis oder Artischocken oder grüner Spargel als Füllungen.

Nachdem wir unseren Bauch mit Sushi ausreichend gefüllt hatten nach der anstrengenden Wanderung über die High Line, schlenderten wir noch durch das urbane Meatpacking District.

Veganes Sushi bei beyond sushi

 

Vegan in New York | Hipster im neuen by Chloe

vegan in new york by chloe avocado pasta

Vegan Fashion und Vegan Food ist direkt miteinander verbunden in New York City / Manhattan. Insbesondere in Little Italy ist vegan in New York total easaypeasy. Denn direkt um die Ecke (okay, vielleicht zehn Minuten Fußmarsch) von dem Pop-Up-Store von VAUTE entfernt, liegt das erste Restaurant von der veganen Köchin Chloe Coscarelli: by CHLOE.

Vegan in New York | by CHLOE.

Chloe Coscarelli wurde bekannt, weil sie als erste Veganerin das amerikanische Original von „Das große Backen“, „Cupcake Wars“ im Fernsehen gewann. Anschließend ging es ratzfatz weiter und sie veröffentlichte drei vegane Kochbücher, die allesamt Bestseller wurden: Chloe’s Kitchen, Chloe’s Vegan Desserts und Chloe’s Vegan Italian Kitchen.

Da der Laden erst ein paar Wochen zuvor eröffnete, war es brechend voll – man stelle sich ein Oktoberfestzelt an einem Samstag vor nur in vegan und mit lauter Hipstern. Wir kämpften uns durch die Massen und erhaschten einen Platz auf der klitzekleinen Terrasse (habe ich schon erwähnt, dass es auch noch brechend heiß war?). Wir entschieden uns trotz Hitze für Pasta: Avocado Pesto Pasta für den Herzmann und Mac’n’Cheese (auf Süßkartoffelbasis) für mich (Zur Info: Die Urlaubsreise hatte mich mir zur Mission gemacht, die besten veganen Mac’n’Cheese zu finden ;-)).

Die allerbesten Mac’n’Cheese waren es zwar nicht (die fand ich woanders), aber sie waren bereits unglaublich lecker. Ich weiß allerdings nicht, ob es mein allgemeiner Futterneid ist oder ob mein Herzmann einfach immer die bessere Wahl trifft, auf jeden Fall fand ich seine Avocado-Pasta weitaus besser als mein Gericht (ich muss mal überlegen, ob ich ihn für mich künftig bestellen lasse…). Die Größe der Portionen war genau richtig zum probieren – aber eben auch nur zum PROBIEREN. Falls man von der Portion tatsächlich vor hatte, satt zu werden, war die Portion zu klein, bzw. ganz schön teuer. Andererseits muss man in NCY natürlich auch an „Lise Zero“ denken und die dazugehörigen Portionsgrößen… oder ist das jetzt zu bitter / zu feministisch? Das Fazit deswegen vom neutralen Herzmann: „Viel zu teuer, viel zu wenig, viel zu überrannt.“

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vegan in new york by chloe