Kategorie: smoothies

Grüner Smoothie – ein histaminarmer Baukasten

Baukasten grüne Smoothies histaminarm vegan

Es gab eine Zeit, da habe ich fast täglich grüne Smoothies getrunken – vor allem im Sommer sind sie ein ideales Frühstück oder einfach zwischendurch sehr lecker und nährhaft. Im Mixer landeten bei mir oft Babyspinat, Ananas, Nussmus oder Cashews und natürlich Bananen. Für einen histaminarmen Smoothie stehen aber genau diese Zutaten auf der Tabuliste. Aber einfach auf einen grünen Smoothie ab und zu verzichten möchte ich auch nicht – denn wir alle wissen ja „A green smoothie a day keeps the doctor away.“ 😉 Damit ich selbst auch künftig nicht mehr so viel nachdenken und nachschauen muss, habe ich diesen kleinen Baukasten für einen histaminarmen, veganen grünen Smoothie gemacht (bitte beachte aber, dass es auch sein kann, dass du einige dieser Lebensmittel nicht gut verträgst):

Baukasten für einen histaminarmen grünen Smoothie

Als Formel für deinen grünen Smoothie musst du nur folgendes wissen:

Grünes Blattgemüse + Obst + Flüssigkeit + Optionale Extras = Grüner Smoothie

Bei dem Verhältnis kannst du am Anfang Gemüse und Obst zu gleichen Teilen hinzufügen und später nach belieben und persönlichem Geschmack den Gemüseanteil erhöhen. Wie viel Flüssigkeit du hinzufügst, hängt eigentlich auch von deinem persönlichem Empfinden ab – soll der Smoothie eher flüssig sein? Dann gib mehr Flüssigkeit hinzu. Wenn er aber eher cremig und für eine Smoothie-Bowl zum Löffeln sein soll, dann fange lieber mit weniger Flüssigkeit an.

Die grüne Basis:

Spinat ist zwar die liebste Zutat bei grünen Smoothies, aber bei Histaminintoleranz leider nicht verträglich. Deswegen habe ich ein bisschen experimentiert. Was die grüne Basis, also das grüne Blattgemüse betrifft, ist vor allem in der Winterzeit natürlich der ideale Ersatz: Grünkohl. Grünkohl ist unfassbar gesund: er enthält mehr Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K als andere Gemüsesorten. Ist reich an Folsäure, Calcium, Kalium, Magnesium, Eisen und Omega-3-Fettsäuren – und deswegen super entzündungshemmend. Ausserdem enthält Grünkohl viele antioxidativ wirkende sekundäre Pflanzenstoffe – ein wahres Superfood also und das aus Deutschland! Also gilt es, reichlich davon kaufen wenn es draussen frostet (oder wer kann selbst anbauen) und im Gefrierfach ordentlich Vorrat bunkern! Auch anderes grüne, histaminarme Blattgemüse ist geeignet: grüner Salat, Mangold (ich vertrage Babymangold ganz gut), das Karottengrün, das Grün von Radieschen oder Kohlrabi und Kräuter. Oder du nimmst einfach Gemüse, welches sich auch gut zum Entsaften eignet, beispielsweise Karotten oder Rote Bete.

Obst

An Obst sind natürlich alle histaminarme Obstsorten geeignet, hier einmal meine persönlichen Lieblinge: Mango, Apfel, Heidelbeeren, Granatapfel, helle Weintrauben, Johannisbeeren, Kaki oder Melone.

Damit der Smoothie cremig und sättigend wird, kann statt Banane oder Avocado auch andere Zutaten einbauen: Kokosmus, feine Hafer- oder Dinkelflocken, Erdmandelpulver oder Macadamianüsse. Damit der Körper die Vitaminballung auch gescheit aufnimmt, kann manchmal auch noch ein Esslöffel gutes Öl in den Smoothie fließen: Leinöl oder Macadamianussöl.

Flüssigkeit

Als Flüssigkeit kann entweder Wasser, kalter Kräutertee, Dinkel-, Reis oder Haferdrink oder Kokoswasser hinzugefügt werden.

Optionale Extras aka. Superfoods

Als Superfood-Topping sollte man sich Granatapfelkerne, Hanfnüsse oder geraspelte Erdmandeln bunkern. Auch Chiasamen sind meist gut verträglich.

Und jetzt: Viel Spaß beim Mixen!