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Gewinnspiel mit ichoc – Gewinne leckere Schokopakete

Gewinnspiel ichoc

Eigentlich war ich nie wirklich der Schokoladen-Fan – auch schon als Kind. Die Schokoladenweihnachtsmänner wurden vom Osterhasen im Schrank abgewechselt, der dann wiederum bis Weihnachten stehen blieb. Seit der Geburt ist das anders – jetzt kann ich scheinbar nicht genug von Schokolade kriegen. Umso mehr freute ich mich über die Mail von der veganen Schokolade ichoc mit der Info, dass ichoc einen Fotowettbewerb startet und unser aller Fotoabenteuer sucht. Anlass sind die zwei neuen Expedition Sorten „Sunny Almonds“ und „Jungle Bites“, die ich auch testen durfte. Zu gewinnen gibt es eine vegane Kreuzfahrt nach Norwegen! Und auch hier kannst du etwas leckeres gewinnen, nämlich eins von neun Schokopaketen von ichoc!

Ich durfte die beiden Sorten schon testen und konnte passend im Urlaub auf Expedition mit ihnen gehen – beispielsweise zu Wasserbüffeln und an den Ostseestrand:

ichoc gewinnspiel jungle bites

ichoc jungle bites bei Wasserbüffeln

Gewinnspiel ichoc

Ichoc Expedition Sunny Almond an der Ostsee

Mein Gewinnspiel mit ichoc

Und auch ich darf etwas verlosen: Hier auf dem Blog und auf instagram verlose ich neun leckere Schoko-Pakete von ichoc – natürlich mit den beiden neuen Sorten! Ein Schokipaket besteht jeweils aus zwei Tafeln a 80g und einer Tafel der neuen Expedition-Reihe.

Gewinnspiel mit ichoc - die neun schoki-Pakete

Gewinnspiel mit ichoc – die neun schoki-Pakete

Es gibt zwei Varianten, um zu teilzunehmen: 1. Hinterlasse hier unter diesem Beitrag einen Kommentar und verrate mir, welche deine Lieblingsschoko-Sorte ist. 2. Folge mir auf instagram und hinterlasse dort einen Kommentar. Wenn du dann noch ein oder zwei Freunde bei instagram taggst, wandern zwei Lose für dich in den Lostopf. Teilnahmeschluss ist der 18. Juni 2017 um 18 Uhr. Anschliessend werden die drei Gewinner per Zufall ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die Gewinner müssen innerhalb 48 Stunden ihre Adressdaten zurückmelden, sonst wird neu ausgelost. Die drei Gewinnpakete können nur innerhalb Deutschlands verschickt werden. Du musst also eine Adresse in Deutschland angeben können und mindestens 18 Jahre alt sein. Keine Barauszahlung des Gewinns möglich. Keine Haftung für den Postversand. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Und jetzt: Viel Glück! :-)

 

 

Vegan in Prag | Ein kulinarisches Wochenende

vegan in prag

Im Spätsommer letzten Jahres haben wir ein kulinarisches Wochenende in Prag verbracht – eine wunderschöne Stadt nebenbei gesagt! Und man kann dort prima vegan leben. Welche gegangen Spots wir besucht haben, davon berichte ich dir jetzt.

Vegan in Prag

Zunächst vorweg gesagt: Es gibt tatsächlich sehr viele vegan Läden in Prag – Prag ist ja schon immer Stadt der „Freidenker“ und Künstler, vielleicht ist auch deswegen die vegan Szene in der Hauptstadt Tschechiens sehr gut vertreten… Wir konnten leider nicht alle veganen Spots besuchen – ein paar auf meiner Liste waren leider auch geschlossen als wir hin wollten (wer hat denn Öffnungszeiten erfunden?!), aber ich habe dennoch einige sehr leckere und empfehlenswerte Tipps für dich gefunden:

MyRaw Cafe

Ganz in der Nähe unserer airbnb-Wohnung (Bytheway – wenn du dich über diesen Link bei airbnb anmeldest, bekommst du auf deine erste Reise 35 Euro Rabatt!) war das MyRaw Café und wir beschlossen am ersten Tag gleich dort einmal frühstücken zu gehen. Wie der Name schon verrät, ist alles rohköstlich und dazu auch noch vegan! Sie haben zum Glück auch eine englische Karte, so dass wir bestellen konnten und einigermaßen wussten, was wir bekommen. Wir hatten ein englisches Frühstück mit Bacon, Sausages und allem was dazu gehört und einmal Pancake mit Schoko-Porridge:

vegan in prag myraw cafe

MyRaw Cafe: Britisches Frühstück

vegan in prag myraw cafe

MyRaw Cafe: Pancake

Vegan’s Prague

Direkt unterhalb der Burg liegt das Vegan’s Prague – man dort also prima im Anschluss einkehren. Dort waren wir leider erst am letzten Tag, sonst wären wir aufgrund des tollen Essens bestimmt noch einmal hingegangen! Das Restaurant liegt im oberen Stock und besteht aus zwei Stockwerken (ein Hoch auf den Service!) und eine kleine Terrasse. Der Herzmann hatte hier einen Rote Bete-Burger und ich wollte etwas typisch tschechisches: Klöße mit Soße.

vegan in Prag Vegans Prague

Unsere Hauptgänge

vegan in Prag Vegans Prague

Unsere Vorspeisen: Rote Bete Carpacchio und Humus

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Das Pastva

Pastva

Nach einem (sehr langen) Spaziergang vom Park etwas stadtauswärts kehrten wir im Pastva ein. Das Restaurant ist urban-modern eingerichtet und hat eine große Fensterfront (leider regnete es, als wir dort waren).

 

vegan in prag pastva

Vorspeise im Pastva: Hummus

vegan in prag pastva

Burger im Pastva

vegan in prag pastva

„Braten“ mit Kartoffelstampf im Pastva

Moment

Auch etwas ausserhalb der Innenstadt, aber auf jeden Fall den Weg wert, ist das Bistro und Café Moment. Das Bistro ist total gemütlich und schlicht eingerichtet. Hier kann man sich eine Weile aufhalten und wohlfühlen. Es gibt Frühstück, Salat, Bagel und Burger, Suppen und vieles mehr. Aber das beste von allem ist hier echt der Kuchen – der war der Hammer!

vegan in prag cafe moment

Bistro und Café Moment

vegan in prag - cafe Moment

Wrap und Rührei

Veggie Garden

Vor unserer Rückfahrt holten wir uns im Veggie Garden noch eine Stärkung für die Fahrt. Der Imbiss bietet Suppen, Frühstück und Kuchen an – alles ideal zum Mitnehmen.

vegan in prag Veggie garden

Veggie Garden

Warst du schon mal in Prag? Welche veganen Spots kennst du? :-)

Rezension* Faszien-Rollmassage

Faszien rollmassage

Als ich 2015 (OMG – wie lange ist das denn jetzt schon wieder her!?) knallhart einen Trainingsplan verfolgte, um meinen ersten (und bisher einzigen) Halbmarathon zu bestreiten, beschäftigte ich mich nach einiger Zeit auch mit dem Thema Faszien. Ich erhielt damals zwei wertvolle Bücher, die ich dir nun nach langer Zeit endlich vorstellen möchte. Das erste ist: „Faszien-Rollmassage. Schmerzfrei von Kopf bis Fuß von Dr. med. Petra Bracht.

Laufen ist ja an und für sich ganz einfach. Aber wenn man nur läuft und nicht auch seine Muskeln und Bänder beachtet, kann es schnell zu Schmerzen und Verletzungen kommen. So ging es auch mir bei der Vorbereitung für den Rennsteig-Halbmarathon. Ich verfolgte meinen Laufplan und dehnte mich ein wenig nach jedem Lauf. Ab und an machte ich auch Lauf-ABC. Aber das war nicht ausreichend und irgendwann schmerzte es im Knie. Was also nun? Aufhören mit dem Training? Keine Wahl. Meine Motivation und Trainingspartnerin in Crime, Vegan and Happy, brachte mich dann auf die Black Roll und die Faszien. Was Faszien genau sind, wurde schon viel erklärt, zum Beispiel hier und hier. Das können die auch viel besser als ich, deswegen will ich das gar nicht versuchen. Fazit aus der ganzen Recherche: Faszien durchziehen den gesamten Körper und können verkleben, beispielsweise bei einseitiger Belastung (wie dem Laufen). Indem man die Faszien richtig massiert „entklebt“ man die Faszien wieder, sie werden geschmeidig und die Schmerzen verschwinden.

Das Buch: Faszien-Rollmassage

Das Buch  „Faszien-Rollmassage. Schmerzfrei von Kopf bis Fuß“ fokussiert keine Schmerzen, die aus dem Sport her resultieren, sondern behandelt viele verbreitete Alltagsschmerzen wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen etc – und wie man diese ohne Medikamente oder OP bearbeiten kann. Durch meine Knieschmerzen beim Laufen, war dies besonders interessant für mich. Das Buch beschreibt zuerst natürlich die Entstehungsgeschichte von Schmerzen und welche Rolle dabei Muskeln, Organe und eben Faszien spielen. Anschließend argumentiert die Autorin, warum die Faszien-Rollmassage mit einem Ball, in Verbindung mit einer Wärmebehandlung, genau das Richtige ist, um diese Schmerzen zu therapieren.

Faszien rollmassage

Zu den Schmerzen in den verschiedenen Körperregionen, wie beispielsweise Gesicht, Arme, Beine, unterer Rücken etc. werden verschiedene Übungen detailliert mit Bildern und Anleitungen vorgestellt – es gibt auch eine DVD mit kurzen Filmen zu den Anleitungen. Zusätzlich gibt es noch „Schmerzfrei-Übungen“ – Dehnübungen, mit denen man ohne Faszienball die Schmerzen behandeln können soll.

Mein Fazit: Man erhält mit diesem Buch einen kompetenten Überblick, was Faszien sind und wie ihre „Bearbeitung“ bei der Linderung von manchen Schmerzen helfen können. Für die Faszienmassage bei Läufer-Problemen, wurde ich dann eher im Internet fündig – auch meine Knieschmerzen konnte ich mit regelmäßigem (schmerzhaftem) Ausrollen meiner Beinseiten bewältigen.

*Das Buch wurde mich freundlicher Weise vom Random House Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Bewertung darüber hat dies in keinster Weise beeinflusst. 

Veganer Käse im Test: Happy Cheeze

veganer käse im test happy cheeze

Zum Ende meiner Schwangerschaft erhielt ich das Angebot, die neuen Cashew-Zubereitungen von Happy Cheeze zu testen. Veganen Käse testen? Da bin ich doch immer sehr gern dabei! Da ich vor meiner veganen Zeit sehr gerne Camembert aß, war dies natürlich sehr verlockend und so erhielt ich ein tolles Produktpaket, bestehend aus der Camembert-Alternative Happy White, dem gereiften „Käse“ Chorizo, den Frischkäsen Bärlauch und Spirulina-Chili, gegangen Parmesan sowie zwei Kuchen im Glas und Buddamilch. Hier meine Favoriten:

Veganer Käse im Test – Happy Cheeze

Als erstes habe ich die veganen Frischkäse-Alternativen getestet. Hier hab ich die Sorten Bärlauch und Spirulina-Chili erhalten. Zuerst habe ich Bärlauch getestet und ich muss sagen, dass ich begeistert war! Es war samtig-frisch-cremig, fast wie Kräuterquark und geschmacklich auch sehr fein. Ich muss zugeben, dass ich mich an Spirulina-Chili danach erst sehr spät wagte. Das liegt allerdings nur daran, dass die Creme blau und damit doch recht gewöhnungsbedürftig aussieht und ich irgendwie mit blauem Essen scheinbar nichts gutes verbinde (vielleicht mag ich keine Schlümpfe essen?!). Ich würde im Laden auch immer wieder zu Bärlauch greifen und eher nicht zu Spirulina-Chili. Aber: Nur aufgrund der Farbe. Auch hier überzeugte die Frischkäse-Alternative mit einer feinen, würzigen und leicht scharfen Note.

Auf den Test des „Happy White“ – die vegane Camembert-Alternative, musste ich dann doch recht lange warten, da man als Schwangere keine Schimmelkulturen essen sollte. Als es dann nach der Geburt endlich soweit war, war ich natürlich ganz gespannt. Denn die lediglich vier Zutaten des „Happy White“ lassen auf ein hochwertiges Produkt, ohne viele Zusatzstoffe schließen: Cashews, Wasser, Salz und Fermentations- bzw. Edelschimmelkulturen. That’s it. Und geschmacklich reicht das vollkommen aus. Der Happy White sieht zwar etwas dunkler aus, als das Original und ist ein kleines bisschen weniger cremig, aber dennoch schön würzig und er hat eben diesen typischen Camembert-Geschmack. Für mich definitiv beide Daumen hoch!

veganer käse im test happy white

Die würzige, vegane Parmesan-Alternative im Glas war ebenfalls ein absolutes Highlight. Wir haben den Parmesan auf fast alles gemacht, Salate, Aufläufe und natürlich Pasta. Erst mit diesem Parmesan habe ich bemerkt, wie sehr man manche Sachen dann doch vermissen kann…

veganer käse im test pasta

Beim gereiften Chorizo muss ich sagen, dass ich zunächst von etwas ganz anderem ausgegangen bin – ich dachte, dabei handelt es sich auch um eine Camembert-Alternative. Aber das soll es gar nicht sein. Entsprechend war ich von der Konsistenz (streichfähig) und der Verpackung etwas überrascht. Nichtsdestotrotz überraschte mich dann dafür wieder der Geschmack sehr positiv – schön rauchig-würzig und minimal scharf.

veganer käse im test chorizo

Auch die beiden Kuchen im Glas waren extrem lecker und haben mir an einigen Tagen das Leben gerettet (ich sag nur Schwangerschaftsgelüste…). Die Kuchen sind dabei so reichhaltig, dass ich teilweise vier Tage an so einem Glas aß… :-)

Die Produkte von Happy Cheeze kann man derzeit vor allem in ihrem Onlineshop kaufen. Einige Produkte gibt es aber auch bei alles-vegetarisch.de. Sie sind zwar nicht ganz günstig, aber es ist alles Bio und vor allem sind die Produkte aus guten Zutaten ohne viel Schnickschnack oder gar Zusatzstoffe.

*Die Produkte von Happy Cheeze wurden mir freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und Bewertung über die Produkte wurde dadurch nicht beeinflusst. 

Sport in der Schwangerschaft – Teil 2

Sport in der Schwangerschaft

Wie im ersten Teil über Sport in der Schwangerschaft bereits berichtet, habe ich mit positivem Schwangerschaftstest meine Sportschuhe nicht an den Nagel gehangen. Zwar habe ich meinen Plan, im Jahr 2016 meinen zweiten Halbmarathon zu absolvieren, auf später verschoben, aber: Sport in der Schwangerschaft geht! Denn trotz Schwangerschaft und wachsendem Kugelbauch kann man sportlich gut aktiv bleiben und tut dadurch auch etwas für sich. Und davon möchte ich dir heute weiter berichten.

Die ersten 13 Wochen war bei mir allerdings kaum an Sport zu denken – da hatte mich die Schwangerschaftsübelkeit gut im Griff. Und leider bleib sie nicht nur morgens… Ab SSW 14 ging es mir aber schlagartig besser und so habe ich bis SSW 33 zwei bis drei Mal die Woche Sport machen können: Zum Schluss vor allem Cardio und Barre Workouts. Anschließend wäre Barre zwar körperlich noch möglich gewesen, aber ich habe meine Mitgliedschaft im Studio dann pausiert und hatte vor, ab dann regelmäßig zu Schwimmen und zum Schwangerschaftsyoga zu gehen – schließlich begann dann auch der Mutterschutz, so dass ich Zeit hätte, tagsüber das leere Hallenbad zu genießen…

Cardio Workout in der Schwangerschaft

Klar, mit den gängigen Cardio-Kursen, die viele Burpees und Jumpingjacks enthalten, war relativ schnell Schicht im Schacht für mich. Aber ich fand einen fordernden, aber nicht zu intensiven Kurs (Step), den ich noch gut mitmachen konnte. Wenn gehüpft oder gesprungen wurde, machte ich die Übung einfach „gehend“ oder wenn es zu intensiv wurde reduzierte ich die Intensität oder die Wiederholungen der Übungen. Endgültig Schluss war dann Mitte Dezember – aber nicht, weil ich nicht mehr mithalten konnte, sondern weil ich in der Umkleide extreme Probleme hatte, meine Turnschuhe zuzuschnüren. Da dachte ich mir, dass dies wohl meine letzte Cardio-Einheit sein würde und habe sie entsprechend genossen.

Schwimmen in der Schwangerschaft

Schwimmen in der SchwangerschaftMit dem Mutterschutz wollte ich eigentlich regelmäßig schwimmen gehen – schließlich wird das Becken ja tagsüber schön leer sein, dachte ich mir. Aber da hatte ich falsch gedacht. Die Rentner besiedeln tagsüber die Schwimmbecken der Stadt und machen sich dort ordentlich breit (ich sag nur schwatzend nebeneinander schwimmen und keinen Platz machen – Dankeschön!). Aber da Schwimmen tatsächlich gut tut, fand ich ein kurzes Zeitloch am Tag (in meinem Hallenbad war das 11 Uhr), an dem ich meist eine Bahn fast komplett für mich allein hatte. Vor allem genoss ich die Schwerelosigkeit im Wasser. Wirklich hart ist dann nur, wenn dich nach dieser Schwerelosigkeit mit jedem Schritt aus dem Wasser das Gewicht der Kugel wieder einholt und gefühlt doppelt so schwer ist… In der allerletzten Schwangerschaftswoche riet mir meine Ärztin allerdings vom Schwimmen ab, da sie Bedenken hatte, dass mir jemand unter Wasser gegen den Bauch treten könne. Und auch der Herzmann war besorgt (er fürchtete, ich würde auf dem Weg zum Becken ausrutschen – obwohl ich ja tolle Adiletten habe). Mir selbst war es am Ende tatsächlich auch etwas unangenehm schwimmen zu gehen – was passiert, wenn meine Fruchtblase beim Schwimmen platzt?

Yoga in der Schwangerschaft

Ganz zu Beginn der Schwangerschaft besuchte ich einen normalen Yogakurs und merkte dabei ganz schnell, dass mir das gar nicht gut tut. Ein spezieller Schwangerschafts-Yoga-Kurs musste also her. Aber erst einmal war ich noch mit Laufen, Barre und Cardio sowieso gut „versorgt“. Erst mit dem Pausieren meines Studiovertrages zum Ende der Schwangerschaft suchte ich mir Möglichkeiten für Schwangerschaftsyoga. Zuhause konnte ich den Vinyasa Flow für Schwangere bei yogaeasy sehr gut mitmachen. Dazu gibt es hier in München einige Studios, die spezielle Kurse für Schwangere anbieten. Ich besuchte dann einige Kurse bei Yoga Mami & Me. Bei Beginn des ersten Kurses dachte ich mir zunächst „Das ist doch hier kein Sport“ – aber ziemlich schnell ging mir dann doch die Puste aus und ich war froh über die sanften Dehnungen und langsamen Kräftigungsübungen. Und tatsächlich genoss ich auch die Entspannung und die Ruhe. Zudem gibt es viele Übungen im Yoga, die bei der Geburt hilfreich sein sollen – um das Becken zu öffnen beispielsweise.

Sport in der Schwangerschaft – mein Fazit

Heute, sechs Wochen nach Geburt kann ich euch endlich mein Fazit mitteilen: Nämlich, dass mir der Sport in der Schwangerschaft insgesamt sehr gut getan hat. Ich fühlte mich fast die gesamte Zeit über recht fit und konnte mobil sein. Ich hatte keine Rückenschmerzen, kein Ischias, kein Schwangerschaftsdiabetes, keine größeren Verdauungsprobleme, keine Schwangerschaftsstreifen und erst ganz am Ende etwas Wasser in den Beinen. Dazu soll es ja auch heißen, dass die Geburt leichter fallen soll. Nun, ich habe ja keinen Vergleichswert, aber ich bin „zufrieden“ mit der Geburt (wenn man so etwas sagen kann…). Nach fünfeinhalb Stunden war das Würmchen da – das ist doch eine passable Marathonzeit oder? 😉 Ob das alles nun am Sport liegt, an meinen Genen oder der veganen Ernährung kann ich natürlich nicht sagen, aber ich denke, dass Sport bzw. eine aktive Schwangerschaft jedenfalls nicht schaden kann. Es war zwar etwas nervig, einige Kommentare immer mal wieder zu hören – so sagte beispielsweise eine (ältere) Nachbarin, dass das Kind ein Schreikind werden würde, als ich vom Laufen nach Hause kam. Ähm ja, nee is klar. Den Zusammenhang muss mir mal noch einer erklären… Auf solche Kommentare habe ich eigentlich immer nur so reagiert, dass es mit meinem Frauenarzt abgesprochen ist und ich natürlich nur so lange Sport mache, wie es mir und dem Baby gut geht. Fertig. Keine Diskussionen an die Backe nageln lassen 😉

Jetzt geht es weiter für mich mit der Rückbildungsgymnastik und dann schaue ich mal, wie weit ich sportlich mit Baby aktiv bleiben kann… Ich werde auf jeden Fall berichten :-)

Bitte beachte: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Solltest du schwanger sein und sportlich aktiv bleiben oder werden, spreche bitte zuerst mit deinen Ärzten! 

Sport in der Schwangerschaft – Teil 1

Sport in der Schwangerschaft

Eigentlich sollte das vergangene Jahr 2016 ganz im Ziel *zweiter Halbmarathon* stehen – die Anmeldung für den Tegernsee Halbmarathon war schon gemacht. Doch stattdessen durfte ich mich mit Sport in der Schwangerschaft beschäftigen. Zunächst dachte ich noch, dass ich ja auch einen Halbmarathon schwanger absolvieren könne, aber da ich das komplette Training noch vor mit hatte, habe ich dieses Vorhaben dann doch relativ schnell wieder verworfen. Wenn man richtig im Training ist und kein Zeitziel hat, ist ein Halbmarathon bestimmt machbar, aber ich musste wollte ja noch einmal ganz von vorn beginnen und eine ordentliche Grundkondition aufbauen.

Anstatt mich also darüber zu ärgern, habe ich also angefangen, über Sport in der Schwangerschaft zu recherchieren. Da gibt es natürlich schon einiges – die meisten gängigen Websites für Schwangere (Urbia, Eltern & Co.) enthalten ein paar Informationen zum Sport – in den meisten steht, dass Bewegung natürlich gut tut – auch in der Schwangerschaft, aber dass man es langsam angehen solle. Vor allem werden Gehen, Schwimmen und Schwangerschaftsyoga empfohlen. Nun ja, eigentlich wollte ich weiter Laufen (und nicht nur Gehen) und auch mit Pilates wollte ich noch nicht direkt aufhören. Bei weiterer Recherche las ich häufig, dass man auch als Schwangere gut im Lauftraining bleiben kann, dass man aber darauf achten solle, dass der Puls dauerhaft nicht höher als 130-140 sein soll. Mmmh, das ist ja nun langsamer als mein Schneckentempo und ich fragte mich, wie effektiv das dann noch sein soll. Also recherchierte ich weiter und befragte einige Experten – wie beispielsweise die echt aktive Sportlerin Jana von Family & Finish Lines, die übrigens fast bis zur Geburt noch auf der Rolle saß, andere sportliche aktive Freundinnen die ebenfalls schwanger waren zu dem Zeitpunkt, sowie die Trainerinnen (die schon eine Schwangerschaft hinter sich hatten) in meinem Fitnessstudio und natürlich auch meine Ärztin und meine Hebamme. Ein Konsens aus all diesen Gesprächen: Man darf als Schwangere sportlich so aktiv bleiben, wie es einem gut tut. Ausserdem positiv: Wenn man sportlich fit ist, hätte man während der Schwangerschaft weniger körperliche Probleme (Wassereinlagerungen, Rückenschmerzen etc.) und die Geburt soll komplikationsfreier verlaufen (schließlich ist die wohl wie ein Marathon… na das werde ich noch testen „dürfen“…). Man muss sich nicht verrückt machen und beispielsweise den Puls nicht dauerhaft unter 130 halten (sowieso: was bedeutet „dauerhaft“ denn genau? Wie definiert sich das?)

Wichtig beim Sport in der Schwangerschaft ist, dass man sehr in sich hinein hört beim Sport: Geht es mir gut? Fühle ich mich ausreichend fit? Und man sollte natürlich nicht über seine Grenzen gehen. Auch sollte man keine „gefährlichen“ Sportarten mit hoher Verletzungsgefahr absolvieren (z.B. Kampfsport) oder komplett neue Sportarten beginnen. So bald einem zu heiß (also Achtung vor allem im Sommer oder in überheizten Trainingsräumen) oder gar schummrig wird, sollte man sofort auf die Bremse treten. Also blieb ich weiterhin aktiv mit Laufen, Pilates, Barre & Cardio Workouts, Schwimmen und letzen Endes auch Schwangerschaftsyoga. Hier meine Erfahrungen – bitte beachte aber, dass dies meine persönlichen Eindrücke sind und solltest du schwanger sein und sportlich aktiv bleiben oder werden möchtest spreche bitte zuerst auch mit deinen Ärzten:

Laufen in der Schwangerschaft

Laufen in der SchwangerschaftZunächst habe ich meinen Trainingsplan (Grundkondition aufbauen) für den Halbmarathon weiter beibehalten und habe langsame Läufe im niedrigen Pulsbereich absolviert. Das lief eigentlich auch richtig gut. Ich hatte sogar das Gefühl, dass mich mehr Läufer grüßten, je größer die Kugel wurde. Dann begann aber Mitte November die nasskalte, dunkle Jahreszeit und ich hätte nur noch nach der Arbeit im Dunkeln oder tagsüber am Wochenende laufen gehen können. Allein im Dunkeln wollte ich nicht auf meine Laufrunde gehen, also verschob ich meine Sportaktivitäten auf andere Konditionssportarten: Barre und Cardio Workouts.

Pilates in der Schwangerschaft

Schon vor der Schwangerschaft bin ich ja regelmäßig zum Pilates gegangen und da ich daran große Freude hatte, wollte ich natürlich nicht damit aufhören. Die gute Nachricht: Man muss das auch nicht. Allerdings gibt es ab SSW 20 einiges zu beachten: Denn da sollte man mit dem Training der geraden Bauchmuskeln pausieren. Grund ist: Die geraden Bauchmuskeln verschieben sich mit wachsender Babybauchkugel zur Seite, um dem Baby Platz zu machen. Ein weiteres fokussiertes Training dieser Muskelgruppe würde ein zu weites Auseinandergehen zusätzlich provozieren und dann kann es wohl dazu kommen, dass die Organe durch diese vergrößerte Öffnung rutschen. Die seitlichen / schrägen Bauchmuskeln sowie die Rückenmuskulatur kann man aber weiterhin trainieren und sogar davon profitieren – schließlich tragen sie den stetig wachsenden Bauch und man hat weniger Rückenschmerzen! Bis zur SSW 20 ging ich also weiterhin regelmäßig zum Pilates, machte alle Übungen mit und pausierte seitdem. Die seitlichen Bauchmuskeln habe ich aber weiterhin in anderen Kursen trainiert.

Barre Workout in der Schwangerschaft

Barre in der SchwangerschaftDa ab SSW 20 reines Pilatestraining nicht mehr so gut ist, habe ich mich nach einer neuen Sportart umgeschaut. In meinem Studio wurde mir von einer Trainerin, die bereits eine Schwangerschaft sportlich hinter sich gebracht hatte, Barre Workout empfohlen. Ich hatte mir bis dahin darunter vor allem Ballett, Tütü und Spitzentanz vorgestellt und war etwas zögerlich beim Test. Aber direkt beim ersten Workout war ich begeistert. Barre Workout ist ein konditionsförderndes Cardio-Workout mit Kräftigungs- und Dehnungsübungen für Beine, Po und Arme. Die sehr intensiven Cardioabschnitte während des Workouts habe ich meinem Umstand entsprechend etwas abgeschwächt und nicht mit Vollgas mitgemacht, aber ich kam trotzdem ins Schwitzen und bei einem Test mit meiner Pulsuhr war ich auch „beruhigt“, da mein Puls nicht unnötig lange in die Höhe stieg. Ein weiterer Pluspunkt vom Barre: Man muss keine Schuhe anziehen 😉 Barre Workout in der Schwangerschaft kann ich wärmstens empfehlen – für alle Münchner die gute Nachricht: es gibt ab März ein neues Programm „Go Mama“ – spezielle Prä- und Post-Natale Barre Kurse im neuen Schwabinger SYPC Boutique Studio.

Herzfrequenz beim Barre-Workout

Herzfrequenz beim Barre-Workout

Soweit zunächst einmal von meinen Erfahrungen. Im nächsten Beitrag folgen dann noch ein paar Informationen zu Cardio-Workouts, Schwimmen und Yoga in der Schwangerschaft.

Bitte beachte: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen.Solltest du schwanger sein und sportlich aktiv bleiben oder werden, spreche bitte zuerst mit deinen Ärzten! 

Vegane Zimtschnecken – nur 8 Zutaten!

Vegane Zimtschnecken

Zur Zeit könnte ich fast täglich vegane Zimtschnecken essen. Ich weiß gar nicht, woher das kommt, denn ich kann mich nicht erinnern, dass ich früher Zimtschnecken besonders gern mochte… Jedenfalls hab ich nach einem einfachen veganen Rezept gesucht und bin auf dem amerikanischem Blog minimalistbaker fündig geworden – ein Rezept mit nur 7 Zutaten! Halleluja! Die Zubereitung ist durch den Hefeteig (gehen lassen etc.) natürlich etwas zeitaufwendiger, aber immer noch im Rahmen. Ich hatte lediglich mit dem Rollen und Anrichten der Zimtschnecken zu kämpfen – da muss auf jeden Fall noch Übung ran!

Vegane Zimtschnecken

Zutaten (für 10 Stück)

  • 1 cup Reismilch (ca. 240ml)
  • 3 EL + 2 EL Alsan
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 3 cups Mehl (ca. 360g)
  • 1 Messerspitze Salz
  • 1,5 TL Zimt
  • 1/4 cup (ca. 30g) + 1 EL (gestrichen) Zucker
  • Apfelmus
  • Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

In einem kleinen Topf die Reismilch erwärmen und 3 EL Alsan darin auflösen – aber nicht kochen lassen! Wenn die Butter aufgelöst ist, vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Anschließend in eine Rührschüssel geben und die Trockenhefe unterrühren. Diese Mischung 10 Minuten reagieren lassen und dann 1 EL Zucker und Salz unterrühren. Nach und nach das Mehl unterrühren (mit dem Knethacken eines Handrührgeräts). Der Teig wird sehr klebrig, aber er ist fertig, wenn er sich von selbst von der Schüsselinnenseite löst. Mit einem Tuch oder Deckel gut abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen (er vergrößert sich etwa auf die doppelte Menge). In der Zwischenzeit Zimt und restlichen Zucker mischen (wer mag kann die Zimtmenge auch noch reduzieren oder erhöhen – ganz nach Gusto) und eine Kuchenform mit Backpapier auslegen (oder einfetten).

Auf einem Stück Backpapier (am besten auch noch bemehlt) den Teig zu einem dünnen Rechteck ausrollen, mit Apfelmus bestreichen und darauf die Zimt-Zucker-Mischung verteilen. Den Teig von der Längsseite her mit Hilfe des Backpapiers aufrollen, in Scheiben schneiden und in die Kuchenform setzen. Die 2 EL Butter schmelzen und über die Zimtschnecken streichen. Anschließend die Form abdecken, auf den Ofen stellen und diesen auf 175°C starten. Bis der Ofen auf Temperatur ist, gehen die Zimtschnecken noch etwas. Wenn die Temperatur erreicht ist, die Form in den Ofen geben und für 25-30 Minuten backen. Anschließend gern warm servieren und vorher mit Puderzucker bestreuen.

Onepotpasta mit Reisnudeln

Onepotpasta mit Reisnudeln

Onepotpasta hat viele Vorteile: Es geht schnell, die Sauce wird immer schön sämig und man braucht nur einen Topf – ergo muss man auch nur einen Topf spülen 😉 Diese thailändische Variante ist gefüllt mit Reisnudeln, Kokosmilch und Gemüse. Inspiriert dazu hat mich ein Bild auf instagram von vegangreatlife. Und da wir Kokosmilch (für Thaicurry), Reisnudeln (für Pad Thai) und verschiedenstes Gemüse sowieso immer vorrätig haben, konnte ich schwupsdiwups eine thailändische Onepotpasta mit Reisnudeln kochen.

Onepotpasta mit Reisnudeln

Zutaten (für 2 Hungrige)

  • 200g Reisnudeln
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 TL Misopaste
  • 1cm frischer Inger, gerieben
  • Gemüse nach Belieben, z.B. Kaiserschotten, Karotten, Zucchini, Lauch, Kichererbsen (das gab es bei uns)
  • Cashewnüsse
  • etwas Chili

Zubereitung

Das Gemüse klein schneiden. Etwas Öl in einem Topf kurz erhitzen und das Gemüse kurz anschmoren. Dann die Kokosmilch dazu und die gleiche Menge an Wasser ebenfalls dazu geben. Misopaste und den geriebenen Ingwer unterrühren und alles aufkochen lassen. Dann Hitze runter drehen, Reisnudeln hinzufügen und (je nach Reisnudelart, ob dick oder dünn) 7-10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Cashews grob hacken. Wenn die Reisnudeln gar sind, alles auf Schüsseln verteilen, mit Cashews und Chili bestreuen und servieren. Dazu passt auch frischer Koriander  den hatten wir nur leider nicht im Haus :-)

Veganer Christstollen – ohne Rosinen

Veganer Christstollen

Die Weihnachtszeit steht kurz bevor und in den Supermärkten stapeln sich bereits Lebkuchen, Spekulatius & Co. Weihnachten, da werden Kindheitserinnerungen wach. Eine davon ist der Christstollen von meiner Oma – selbst gebacken nach altem, geheimen Familienrezept. Ich darf mich ganz geehrt seit einigen Jahren stolzer Besitzer dieses alten Familienrezeptes nennen, allerdings bringt es mir nicht viel, da es nicht wirklich vegan ist und sehr schwer zu veganisieren (ich sage nur Schweineschmalz in Massen…). Aber irgendwann werde ich das Rezept in Angriff nehmen und in einen veganen Christstollen umwandeln.

Für diese Weihnachtssaison habe ich mir aber erst einmal wieder ein bewährtes Rezept für einen veganen Christstollen (ohne Rosinen und ohne Orangeat – wer mag das überhaupt?!) vorgenommen, denn dieser hat den Großeltern-Test bereits bestanden :-)

Wenn du jetzt denkst „oh je, ein Stollen ist bestimmt aufwendig“ – da gebe ich dir teilweise recht.

Veganer Christstollen – ohne Rosinen

Zutaten für 2 kleine Stollen:

  • 750g Dinkelmehl
  • 600g vegane Magarine (z.B. Alsan) (300g davon zerlassen)
  • 220ml Reisdrink (oder eine andere Milchalternative)
  • 120g Puderzucker
  • 60g Hefe
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL Kardamon
  • Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 150g getrocknete Sauerkirschen, gehackt (oder anderes Lieblingstrockenobst)
  • 100g getrocknete Aprikosen, gehackt (oder anderes Lieblingstrockenobst)
  • 80g Datteln, gehackt
  • 100g ganze Nüsse, z.B. Mandeln, Haselnüsse, Cashews…
  • Bei Bedarf: Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Den Reisdrink etwas anwärmen und dann die Hefe darin auflösen und an einem warmen Ort ca. 10-15 Minuten gehen lassen (Achtung: kein zu kleines Gefäß nehmen – die Hefe kann ganz schön aufsteigen!). Anschließend Mehl und Puderzucker in eine Schüssel sieben. 300g zimmerwarme Magarine (nicht die zerlassene), Sirup, Kardamon, Zitronenabrieb, Salz und die Hefe dazu geben und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Danach etwa 10 Minuten weiter kneten (wer eine Küchenmaschine hat, kann die hier sehr gut nutzen, ansonsten ist es ein gutes Armmuskel-Training).

Wenn der Teig schön geschmeidig ist, die Nüsse und das klein gehackte Trockenobst unterheben. Den Teig dann halbieren und jeweils rechteckig ausrollen (am besten bereits auf dem Backpapier, da der Teig sehr klebrig ist. Der Teig sollte ausgerollt etwa 2-3 cm hoch sein). Mit etwas zerlassener Magarine bestreichen und ein Drittel des Teiges längs über den Rest einklappen und mit den Händen formen, bis er die gewünschte Form hat. Den Teig dann mit einem Tuch zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Den Backofen auf 170°C (Ober- Unterhitze) vorheizen. Die Teige wieder mit zerlassener Magarine bestreichen und anschließend im Ofen etwa 45 Minuten backen. Anschließend kurz abkühlen lassen. Bei Bedarf dann wieder mit zerlassener Magarine bestreichen und mit reichlich Puderzucker bestäuben. Fertig ist der vegane Christstollen – ganz ohne Rosinen :-)

Wintersandwich mit Zimt-Chili-Mayo

sandwich vegan

Bei diesem Schietwetter draussen, hab ich wieder Lust auf winterliche Gerichte – geht es dir genauso? Vor kurzem habe ich erst das vegane Wintersandwich mit Süßkartoffelpommes und Zimt-Chili-Mayo von Sebastian Copien ausprobiert. Und das, obwohl eine sehr liebe Freundin von mir schon seit langem von diesem Sandwich schwärmte. Irgendwie erschien es mir zunächst einfach zu aufwendig: Erst Süßkartoffelpommes machen, dann eine Mayo und dazu noch Brot? Dazu war ich irgendwie zu faul. Aber dabei ist es gar nicht so aufwendig, wie ich jetzt feststellen durfte! Die Süßkartoffelpommes braten sich im Ofen von allein. Die Mayo ist ratzefix mit einem Mixer gemixt und Brot haben wir gekauftes genommen. Die Mayo ist so unglaublich lecker, so dass wir sie auch als Grundlagensauce auf einer Pizza verwendet haben. Und das beste an dem Sandwich: Ich darf dir das Rezept verraten!

wintersandwich-2Wintersandwich mit Zimt-Chili-Mayo aus „Die vegane Kochschule“

Für die Zimt-Chili-Mayo

  • 120 g Cashewkerne
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 2 EL Limettensaft
  • 1 TL weißer Balsamicoessig
  • 1/2 TL Meersalz
  • 1 gute Prise Kala Namak
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 100 ml Sonnenblumenöl, gekühlt
  • 100 ml Mandelmilch, gekühlt
  • 1 gute Prise weißer Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL Chilipulver

Für den Belag (für 4-5 Portionen)

  • 450 g Weißkraut, fein gehobelt
  • 150 ml Cashewsahne (wir haben Reiscuisine verwendet)
  • 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 TL Condimento bianco
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 kg Süßkartoffeln geschält
  • 7 EL Bratöl
  • geräuchertes Paprikapulver
  • 400 g Austernpilze
  • Ketchup
  • 50 g Feldsalat, gut gewaschen
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • pro Sandwich 2 Scheiben (Toast-)Brot (wir haben Dinkelbrot verwendet)

Zubereitung

Für die Mayonnaise alle Zutaten im Mixer zu einer glatten Creme verarbeiten und diese im Kühlschrank gut durchkühlen lassen. (Wer keinen Mixer hat kann die Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen lassen und dann mit dem Pürierstab zu Mayo verarbeiten.)

Für den Belag das gehobelte Weißkraut, die Cashewsahne, 1/2 TL Salz, Pfeffer, Condimento Bianco und den Koriander gründlich vermengen und die Mischung ziehen lassen.

Die Süßkartoffeln in Pommesartige Stifte schneiden. 4 EL Bratöl mit Paprikapulver verdrehen und die Süßkartoffelstocks mit der Mischung vermengen. Im Ofen bei 220°C (Umluft) 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne das restliche Bratöl erhitzen und die Pilze darin knusprig braten. Pilze und Süßkartoffelpommes leicht salzen.

Die Brotscheiben toasten. Jede Scheibe mit Ketchup, Mayo bestreichen. Je eine Scheibe mit Feldsalat, Pommes, Krautsalat, Pilzen und Zwiebeln belegen, dann die obere Scheibe auflegen und versuchen beim Essen nicht zu kleckern 😉

die vegane Kochschule Sebastian copienDas Rezept stammt aus dem Buch
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Von Sebastian Copien
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